Was verändert die Gesellschaft
- Was ist mit der Gesellschaft geschehen
- Aufbauarbeit und Produktion
- Wendepunkt die 1970er Jahre
- Meldungen über Weltuntergang
- Symptome bei zu hohem Stresshormonspiegel
- Chronisch hoher Cortisolwert und mögliche Folgen
- Das Angstgedächtnis
- Woher kommen Krisen
- Wege aus der gelenkten Gesellschaft
Was ist mit der Gesellschaft geschehen
Am 2. September 1945 wurde der Zweite Weltkrieg durch den Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki in Japan beendet. Heute im Jahr 2024 leben in den 60 Nationen die beim Zweiten Weltkrieg mitgemacht haben – direkt oder indirekt – nur noch wenige Zeitzeugen. Jedoch leben Menschen noch, welche in der Nachkriegszeit das soziale und gesellschaftliche Leben sowie die Wirtschaft von heute mit aufgebaut haben. Es sind Menschen, die aufgrund der traumatischen Ereignisse der Nachkriegszeit, heute noch erzählen können, wie es damals war.
Der soziale und gesellschaftliche Zusammenhalt war, aufgrund der schrecklichen Situation durch wenig Nahrung, Krankheiten und mühseliger Aufbauarbeit, stark. Man war aufeinander angewiesen und half sich gegenseitig aus.
Aufbauarbeit und Produktion
Jeden Tag musste man sich an das Aufräumen der Trümmer machen. Dies galt ebenso für die mentalen wie auch die seelischen Trümmer. Um genügend Kraft zu haben, wurde auf den Feldern Kartoffeln und Gemüse angepflanzt. Man musste sich selber helfen. Tante Emma Läden oder Einkaufszentren gab es nicht oder sie waren leer oder zerstört.
In den 1950er und 1960er Jahren wurde viel aufgebaut. Die Bevölkerungen waren immer bei der Arbeit. Sei das auf den Feldern, sei das beim Haus und Wohnungsbau, sei das beim Bau der Infrastruktur – es wurde stetig aufgebaut.
Die Menschen hatten eine Perspektive. Sie sahen eine Zukunft. Natürlich waren die seelischen und psychischen Wunden damit nicht vergessen und verheilt. Jedoch bietet eine Perspektive zu haben einen gewaltigen Antrieb vorwärts zu schauen. Die rund 20 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren wohl die aussichtsreichsten Jahre – für die Welt aber ganz besonders für Europa.
Die Gesellschaft bildete Werte und Tugenden die noch mit Ehrfurcht aufrecht gehalten worden sind. Soziale Normen wie Anstand, Ehre die Älteren, Freundlichkeit, Esskultur entstanden aus den Trümmern des Krieges und des Elendes. Gegenseitiger Respekt war die Regel – nicht die Ausnahme. Die Wirtschaft stieg und damit auch die Möglichkeit aus der Kriegsarmut auszusteigen in ein besseres Leben.
Wendepunkt die 1970er Jahre
Ab den 1970er Jahren wurden dann in den Medien Berichte über Katastrophen laut. Beinahe jedes Jahr, seit den 1970er Jahren, wurden Weltuntergangsszenarien veröffentlicht. Ich habe im Artikel „Hauptsache Panik“ darüber geschrieben. Ich liste hier nochmals die Panikthemen auf, um sie wieder ins Gedächtnis zu rufen.
Krisen der Jahrzehnte:
1966: In zehn Jahren ist das Öl aufgebraucht
1967: Grosse Hungersnot bis 1975 vorausgesagt
1968: Überbevölkerung wird sich weltweit ausbreiten
1969: Bis 1989 werden alle Menschen in einer blauen Dampfwolke verschwinden
1970: Die Welt wird bis zum Jahr 2000 alle natürlichen Ressourcen verbrauchen
1970: Die Stadtbewohner werden bis 1985 Gasmasken benötigen
1970: Stickstoffanreicherung wird alle Böden unbrauchbar machen
1970: Fäulnisverschmutzung wird alle Fische töten
1970: Killer-Bienen im Anflug
1970: Eiszeit bis 2000
1970: Amerika unterliegt bis 1974 einer Wasserrationierung und bis 1980 einer Lebensmittelrationierung
1971: Neue Eiszeit kommt bis 2020 oder 2030
1972: Neue Eiszeit bis 2070
1972: Erdöl in 20 Jahren erschöpft
1974: Weltraumsatelliten zeigen, dass eine neue Eiszeit schnell kommt
1974: Ozonabbau ist eine grosse Gefahr für das Leben
1976: Wissenschaftlicher Konsens: Abkühlung des Planeten, Hungersnöte stehen bevor
1977: Das Energieministerium sagt, dass die Ölförderung in den 90er Jahren ihren Höhepunkt erreichen wird
1978: Kein Ende des 30-jährigen Abkühlungstrends in Sicht
1980: Saurer Regen tötet das Leben in den Seen
1980: Ölfördermaximum im Jahr 2000
1988: Temperatur in Washington DC wird Rekordhöhe erreichen
1988: Malediven-Inseln werden bis 2018 unter Wasser stehen
1989: Der steigende Meeresspiegel wird die Nationen auslöschen, wenn bis zum Jahr 2000 nichts unternommen wird
1989: New York Citys West Side Highway steht bis 2019 unter Wasser
1996: Ölfördermaximum im Jahr 2020
2000: Kinder wollen wissen, was Schnee ist
2000: Y2K wird alles zerstören
2001: Anthrax wird uns alle töten
2002: Das West-Nil-Virus wird uns alle töten
2002: Hungersnot in 10 Jahren, wenn wir nicht auf den Verzehr von Fisch, Fleisch und Milchprodukten verzichten
2002: Ölfördermaximum im Jahr 2010
2002: Terroristen werden uns alle töten (Sicherheitsmassnahmen werden nie aufgehoben)
2003: SARS wird uns alle töten
2004: Grossbritannien wird 2020 in sibirischer Kälte erstarren
2005: Manhattan wird bis 2015 unter Wasser stehen
2005: Die Vogelgrippe wird uns alle töten
2006: Super-Wirbelstürme drohen Amerika zu vernichten und weiten sich global aus
2008: Arktis wird bis 2018 eisfrei sein
2008: Al Gore prognostiziert eisfreie Arktis bis 2013
2009: Die Schweinegrippe wird uns alle töten
2009: Prinz Charles sagt, wir haben 96 Monate, um die Welt zu retten
2009: Premierminister sagt 50 Tage, um den Planeten vor einer Katastrophe zu bewahren
2009: Al Gore verschiebt Vorhersage von 2013 auf 2014
2012: Maya-Kalender wird enden. Die Welt wird zerstört werden
2013: Arktis bis 2015 eisfrei
2014: Nur noch 500 Tage bis zum Klimachaos
2014: Ebola wird uns alle töten
2016: Das Zika-Virus wird uns alle töten
2018: Das Weltklima wird alles zerstören
2019: CO2 wird uns alle töten
2020: Corona wird uns alle töten
2021: Der Covid-Impfstoff ist der einzige Weg aus der Krise
2021: Die Energiekrise wird alles zum Stillstand bringen
2022: Du kannst dein Geschlecht jederzeit ändern
2022: Russland wird uns alle töten (böser Putin)
2023: Der Klimawandel wird den Planeten zerstören
2023: Pädophile Erwachsene werden unsere Kinder unterrichten
2023: Künstliches Fleisch und mRNA-Früchte werden kommen
2024: Russland wird in Deutschland einmarschieren
2024: 3. Weltkrieg möglich
2025: Prognose - Desinformation - Krieg gegen kritischen Journalismus
Meldungen über Weltuntergang
Wenn jährlich ein oder mehrere Katastrophenthemen durch die Medien getrieben werden, finden diese immer den Weg in die Köpfe der Menschen. Sobald ein Thema in den Köpfen ist, startet das Kopfkino. Verkünden diese Meldungen, mit den entsprechenden Bildern und Titelzeilen unterlegt, eine Katastrophe, wird die Emotion „Angst“ ausgelöst.
Angst führt im Körper zur Ausschüttung von Botenstoffen, dass man sich auf Kampf oder Flucht einstellen muss. Hormone (Botenstoffe) - wie das Adrenalin aus dem Nebennierenmark – spielen bei Stressreaktionen eine zentrale Rolle. Bei einer Stressreaktion schüttet der Körper die aktivitätssteigernden Hormone Adrenalin und Noradrenalin aus und führen zu einem erhöhten Stresshormonspiegel. Laufen die physiologischen Reaktionen innerhalb einer zeitlich begrenzten Dauer der Belastung ab, kehrt der Körper wieder auf sein normales Niveau des Stresshormon-Spiegels, zurück. Ruhe und Entspannung kehrt ein.
Symptome bei zu hohem Stresshormonspiegel
Anders bei längerfristig anhaltendem chronischem Stress. Wenn übermässige Belastung zur Gewohnheit wird, kann Cortisol Psyche und Körper schaden. Cortisol wird in der Nebenniere hergestellt und in der Leber abgebaut. Es ist ein Steroidhormon. Cortisol oder Kortisol, auch Hydrocortison genannt, ist ein körpereigenes Hormon. Es wird zu den sogenannten Glucokortikoiden gezählt. Dabei handelt es sich um eine Klasse von Botenstoffen, die in der Nebennierenrinde produziert werden und die Umwandlung von Eiweiss in Glucose und Glykogen fördern. Anders ausgedrückt aktiviert Cortisol katabole Stoffwechselvorgänge, also Abbauprozesse im Körper. Oder einfacher: Cortisol sorgt für die Bereitstellung von Energie.
Neben Adrenalin und Noradrenalin ist Cortisol das bekannteste Stresshormon, welches lebensnotwendige Aufgaben übernimmt. Kurzfristig macht es uns leistungsfähig, wirkt entzündungshemmend und schützt den Organismus vor Überlastung. Ein dauerhaft hoher Cortisolspiegel kann sich in folgenden psychischen und körperlichen Symptomen niederschlagen:
- Niedergeschlagenheit
- Störungen des Schlaf-/Wachrhythmus
- Ängste
- Konzentrationsstörungen
- Gedächtnisstörungen
- Libidoverlust
- Bluthochdruck
- schlechte Wundheilung
- Wassereinlagerungen
- Magengeschwüre
- erhöhter Blutzuckerspiegel
- verkümmernde Muskulatur
- Unruhe
- Anspannung
Wird viel und häufig das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet, können Verhaltensweisen wie eine Vernachlässigung des sonst üblichen Tagesablaufs, steigender Konsum von Suchtmitteln, übermässiges Essen oder ein hohes Pensum an Sport auftreten. Dies kann als der Versuch betrachtet werden, den Abbaus von Spannung zu erreichen.
Chronisch hoher Cortisolwert und mögliche Folgen
Hormone (vor allem Adrenalin, Dopamin und Noradrenalin) sowie Glucocorticoide (vor allem Cortisol) sind die wichtigsten Hormongruppen der Nebennierenrinde und sind „Leistungsübermittler“ und „Stressboten“. Bleibt das Stresshormon Cortisol über einen längeren Zeitraum auf einem höheren Niveau, kann die körperliche und seelische Gesundheit gefährdet sein. Folgen von hohem Dauerstress und Cortisolwerten können beispielsweise sein:
- Dämpfung des Immunsystems
- Beeinträchtigung der Geschlechtshormone
- Hormonelle Störungen
- Höheres Risiko für Tumore
- Diabetes
- Herzkrankheiten im Zusammenhang mit einem Blutdruckanstieg
- Knochenabbau
- Arthritis
- Angstzustände
- Überforderungsgefühl
- Chronische Erschöpfung
- Gedächtnisstörungen
- Depressionen
- Blutungen
- Tumoren der Nebennierenrinde (auch Metastasen von Tumoren in anderen Körperregionen)
- Infektionen wie zum Beispiel Tuberkulose
- Entfernung der Nebenniere bei einer Operation
- Einnahme bestimmter Medikamente (zum Beispiel das schlaffördernde Anästhetikum Etomidat)
Wenn ein Mensch folglich einer Dauerbelastung durch medial und politisch übermittelte Alarmierungen auf einem hohen Angstniveau gehalten wird, überfordert das schlicht und einfach den Körper, den Geist und die Seele. Eine solche Dauerbelastung fördert folglich zusätzliche Ängste. Diese Ängste brennen sich ins Gedächtnis ein.
Das Angstgedächtnis
Bei Menschen mit Angststörungen lässt sich häufig die Angstreaktion nicht einfach so stoppen. Zu häufige oder zu langandauernde Angstreize können sich als rhythmisches Muster im Gehirn festsetzen. Es entsteht eine Art Angstgedächtnis, das schon bei geringsten Reizen durch in den Medien oder Politik genannte Themen, den Angstalarm auslöst.
Sind Menschen in einem Dauerzustand von Angst, so verändert sich ihr Verhalten und ihre Denkweise als logische Folge des Daueralarms. Dies hat Einfluss auf das Arbeitsverhalten, die familiäre Struktur und soziale Kultur.
Woher kommen Krisen
Langfristige Veränderungen in gesellschaftlichen oder technologischen Strukturen beschreiben sogenannte Megatrends. Sie erstrecken sich normalerweise über Jahrzehnte und haben in den letzten Jahren eine Beschleunigung erfahren. Diese Beschleunigung sieht man auch weiter oben in den Krisen der Jahrzehnte.
Die transformative Kraft von Megatrends ist so langanhaltend und weitreichend, dass sie alle Lebensbereiche berührt. Dabei verändern Megatrends nicht nur einzelne Bereiche, sondern formen ganze Gesellschaften um. Megatrends werden von disruptiven Ereignissen wie Epidemien oder Krieg entweder befeuert oder ausgebremst die aktuell unsere Gesellschaft prägen und verändern werden:
- Gender Shift
- Gesundheit
- Globalisierung
- Konnektivität
- Individualisierung
- Mobilität
- Sicherheit
- New Work
- Neo-Ökologie
- Silver Society
- Urbanisierung
- Wissenskultur
Dabei beeinflussen und bedingen sich diese Trends gegenseitig, können aber auch durch Gegentrends abgewandelt werden und sich in ganz andere Richtungen entwickeln.
Diese Megatrends oder Gegentrends sind nicht natürlichen Ursprungs. Trends werden von Menschen initiiert. Betrachtet man die 12 Megatrends der jüngsten Zeit (Quelle: https://www.zukunftsinstitut.de/dossier/megatrends/) und hält sich die Agenda 2030 (Quelle: https://www.globalgoals.org/) so muss man feststellen, dass sich diese Megatrends planen lassen.
Medial werden uns die Ziele der Agenda 2030 als bequeme, notwendige Umgestaltung verkauft, welche keine Nachteile für die Bevölkerung hat. Diese schönen Worte kann man auf der Webseite von Global Goals nachlesen. Da wird zum Beispiel das Thema Welthunger so dargestellt, dass das Ende des Hungers ab 2030 beendet sein wird. Unter dem Titel „Things to do“ wird erklärt, wie das umgesetzt werden soll. Es liest sich angenehm und jeder wird, wenn er das nicht kritisch hinterfragt, als sozial verträgliches Handeln sehen.
Schaut man genauer hin, so wird bereits beim ersten Punkt darauf hingewiesen, dass man sich eine Organisation suchen soll der man vertraut, und sein Geld da spenden soll. Zieht man die Tatsache hinzu, dass zum Beispiel Fleisch bis 2030 aus synthetischer Herkunft stammen soll, so sind die angenehmen Worte bezugnehmend auf breiten Verzicht gestellt. Und natürlich werden die Berichte mit Prominenten untermauert und mit dem nächsten, übergeordneten Thema (Klimawandel), bestärkt. Damit wird weiterhin der Angstkreislauf aufrecht erhalten. Es wird also Angst künstlich erzeugt, um Geld anzuhäufen. Das hat wenig mit freier Marktwirtschaft zu tun sondern ist eher der Planwirtschaft zuzuordnen und hat kommunistischen Charakter.
Wir dürfen sicher sein, dass sich die Pläne der Agenda 2030 nur für die breite Bevölkerung gelten wird. Damit wird der Sozialismus im kommunistischen Kleid herbeigeführt und jene, welche diese Pläne schmieden, werden mit Sicherheit nicht an diesem Spiel teilnehmen. Die Geschichte der Menschheit zeigt es uns immer wieder. Von den Römern, zu den Ägyptern, ins Mittelalter mit den Königshäusern und dem Adel bis hin zur heutigen Zeit des Geldadels und Elitenetzwerken.
Wege aus der gelenkten Gesellschaft
Die breite Masse muss zuerst einmal zur Erkenntnis gelangen, dass grundsätzlich eine falsche Richtung eingeschlagen wird. Wenn die Erkenntnis darüber Zwei Drittel der Bevölkerung erreicht hat, dann werden Zwei Drittel der Gesellschaft genug Kraft haben, die Geschicke der Weltbevölkerung und damit der Menschheitsgeschichte ändern können.
Aufklärung und Bildung ist daher eine zentrale Aufgabe für jedes Land, für jede Bevölkerung, egal welcher sozialen Schicht sie angehört. Aufklärung und Bildung muss soziale, kulturelle und philosophische Inhalte führen damit Werte und Tugenden mehr Gewicht erhalten.
Aufklärung und Bildung beginnt bei jedem Einzelnen. Jeder ist in der Eigenverantwortung sowohl für Hol- wie auch für Bringschulden. Aufklärung und Bildung schliesst kritisches Denken nicht aus sondern fördert es.
Darum – Glaube wenig! Hinterfrage alles! Denke selbst!**
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