Krieg verhindern und Frieden bewahren
- Wann lernt die Gesellschaft aus den Fehler der Vergangenheit
- Technischer Fortschritt. Menschlicher Rückschritt
- Rattenfänger am Werk
- Wenn sich das Hirn ausschaltet aufgrund einer „Autorität“
- Wenn du tötest stirbt deine Seele
- Die Spirale der Gewalt endet nicht durch aufrüsten
- Weg aus der Spirale der Gewalt
- Tod und Elend durch geführte „freie Marktwirtschaft“
- Die Menschheit muss aus der Vergangenheit lernen
Wann lernt die Gesellschaft aus den Fehler der Vergangenheit
Rund um die Uhr werden wir beschallt. Frieden schaffen mit mehr Waffen? Falsch. Frieden schaffen mit weniger Waffen? Falsch.
Was macht eine Politik die die Verzweiflung leidender Menschen dazu benutzt, einen sinnlosen Krieg immer weiter zu verlängern, mit immer mehr Waffen die geliefert werden? Wir Menschen sind nicht darauf eingerichtet Soldaten zu werden. Würde wir vorab sehen, was man uns befiehlt zu tun, wir würden es nicht tun.
Technischer Fortschritt. Menschlicher Rückschritt
Die Technik von heute erlaubt es uns, ein Schlachtfeld aus der Ferne zu erblicken. Wir sehen durch einen Monitor digitale Bilder. Wir sind weit vom Geschehen entfernt. Es fehlt uns der Bezug zu diesem Ort, zu den Menschen die da wohnen. Die Drohne fliegt da hin, gesteuert über tausende von Kilometern entfernten Kommandozentren. Wir sehen die Menschen durch diesen Monitor nur als sich bewegende Objekte - ja Punkten gleich. Wir nehmen diese bewegenden Punkte nicht als Menschen wahr. Und weil wir so weit entfernt sind, den Blick auf einen Monitor gerichtet, nur surreal sich bewegende Punkte erkennen, keine Beziehung zu diesen Punkten haben da sie nur Objekte sind, drücken wir dann irgendwelche Knöpfe und starten damit eine Serie von Mordinstrumenten, die sogar Dantes Inferno verblassen liesse.
Mit einem Wort - Massenmord. Was wir Krieg nennen, was wir Militär nennen, ist das untergraben von allem was Kultur bedeutet. Wenn das – damit meine ich Artilleriefeuer, Bajonettangriffe, Handgranaten, Giftgas, Panzer – möglich war, war alles umsonst was wir von Platon bis Schopenhauer jemals als Kultur bezeichnet haben.
Das Militär ist die Gegenwelt zur zivilen Welt. All das was in der Gesellschaft verboten wird zu tun - lügen, töten, Brandschatzen, rauben, morden - wird im Krieg zur befohlenen Strategie geübt. 18-jährige Burschen, ja heute sogar Mädchen, wird dieses Verhalten aufgezwungen. Hirn ausschalten. Befehl ausführen!
Rattenfänger am Werk
Ein Slogan bei der Rekrutierung von jungen Soldaten wirbt mit den Worten „Mach etwas was wirklich zählt“. So wurde 1970 im Vietnamkrieg unter General Westmoreland das Bodycounting - jeden Tag und welche Einheit zählt wieviele getötete - nummerierbar zur Strecke gebracht. Dafür gab es Prämien. Effizient morden – weil es zählt.
Wie inhuman muss man sein um diese Propaganda zu akzeptieren? Wie werden junge Menschen zu Soldaten? Ein paar Wochen Kasernenhof genügen, dass sie vor einem ehemaligen Postboten – nur weil er die richtigen Patten trägt – durch den Schlamm roben und jeden töten den er befiehlt zu töten. Sie sind zu Bestien geworden. Sie sind Mörder geworden. Das hat man aus den jungen Menschen gemacht. Die Entseelung des Körpers zu einer blossen Marionette. „Die Augen geradeaus, Links um, Marsch.“
Das alles ist so sinnlos, dass der Zweck umso deutlicher wird. Die Angetretenen sollen nicht denken. Sie sollen aufhören ein persönliches Gewissen zu haben. Sie sollen aufhören als Subjekte Verantwortung zu tragen für ihre eigenen Gefühle und Entscheidungen. Nichts mehr hat zu gelten was ihnen die Mutter gesagt, der Vater gesagt hat, der Lehrer, der Pfarrer, die Bücher. Jetzt gilt was der Drillsergeant, der Brüllaffe im Hintergrund, kommandiert. Und nur das. Gut und Böse sind keine sinnvollen Kategorien mehr. Sie sind nicht für die Befehle selber, sondern nur noch für deren Ausführung verantwortlich. Wenn die jungen Soldaten dann einmal vor ein Gericht kommen sollten, sagen diese nur aus „Befehl ist Befehl“ und verstecken ihre Gräueltaten hinter Worten. Verantwortung abgelehnt für Tod und Elend anderer.
Wenn sich das Hirn ausschaltet aufgrund einer „Autorität“
Es ist möglich, dass sie dich einziehen und dir sagen „Nimm das Gewehr! Ziele! Drücke ab!“ und du tust es denn die Autorität hat es von dir verlangt – Nein, die Autorität hat es dir befohlen! Und du gehorchst ohne zu murren! Dann werden die Zeitungen sagen, dass du ein treuer, tapferer Soldat bist. Dann wird dich der Militärpfarrer womöglich segnen das du den Befehlen gehorcht hast. Die bürgerliche Welt wird dir zustimmen, dass du sie verteidigt hast. Du wirst gefeiert, hoch gelobt.
Es ist aber auch möglich, dass in dir selber eine leise Stimme spricht „Du sollst nicht töten.“ Also nimmst du das Gewehr und zerbrichst es über deinen Schenkel. Dann hast du sie alle gegen dich. Die Presse, die Pfarrer, die öffentliche Meinung. Dann bist du ein Querdenker, ein Phantast, ein Pazifist. Aber du hast Nein gesagt um zu dir selber Ja zu sagen. Das ist die wirkliche Auseinandersetzung vor der wir heute stehen. Mehr denn je. Keine Lobeshymnen. Keine Auszeichnung. Keine Heldentat. Keine guten Worte. Wie falsch dieses Denken in der Masse doch ist!
Wenn du tötest stirbt deine Seele
Es ist nicht möglich Mensch zu bleiben und sich dahin trainieren zu lassen Soldat zu werden.
Merke: Beides ist nicht möglich.
Solange wir das Militär haben gibt es keinen Fortschritt im Rahmen der Kultur.
„Nur wenn wir das Militär beseitigen, werden wir ohne eine Parallelgesellschaft immer wieder den Rückschritt in die Steinzeit erleben.“ sagte Albert Einstein bereits.
Dann wird man zu hören bekommen, dass das ein phantastisches Programm ist, das man nicht folgen darf. Denn dann sind wir wehrlos. Dann müssen wir Angst haben. Und eben deshalb, aus Angst, haben wir das Militär. Die gesamte menschliche Geschichte im Verlauf der letzten 6000 oder 10’000 Jahre können auf diesen Parameter aufgetragen werden.
Die organisierten Verbände, bis hin zu Staatengebilden, Allianzen und Bündnissen haben Angst vor einem potentiellen Angreifer. Und wie antworten unsere Staaten darauf? Nicht, indem sie Angst überwinden, ganz im Gegenteil, indem wir, die wir Angst haben, den anderen noch mehr Angst machen müssen - jedem potentiellen Angreifer.
Vielleicht hat der Russe oder der Chinese oder irgendwer anderes schlimmere Waffen als wir, was wir jedoch nicht genau wissen. Aber weil es sein könnte müssen wir ganz bestimmt die Waffen erfinden die noch schlimmer sind, als die des anderen jemals sein werden.
Das Programm ist - Angst zur Beruhigung durch Angst durch Verbreitung. Und das Mittel dazu: Immer abscheulichere Instrumente (Krieg, künstliche Pandemien, Klimawandel erfinden, Treibhausgase stigmatisieren, Massenvölkerwanderungen) systematisieren und installieren. Es ist eine Spirale ohne Ende. So treibt die Angst voreinander zu immer wahnsinniger paranoischer Ideen des Rüstens. Es schafft nicht Sicherheit – es ist eine Bedrohung für die gesamte Menschheit.
Die Spirale der Gewalt endet nicht durch aufrüsten
Der Friede kommt nicht durch die Stärke der Waffen, durch die Überlegenheit der Rüstung. Wenn der eine Staat rüstet, macht er dem anderen Staat Angst und der rüstet ebenfalls. Und die Spirale der Gewalt endet nicht. Wir haben 2022 alleine in Afrika 60 Millionen Flüchtlinge. Aber es werden schon mal 100 Milliarden Euro für die Rüstung der nächsten 2 Jahre versprochen und jüngst hat Deutschland einer privaten Stiftung namens Bill & Melinda Gates Foundation kurz 600 Milliarden Euro (https://www.nachdenkseiten.de/?p=127273) zugeschoben – Gelder des Volkes. Hat man in den Medien jemals gehört, dass man nur 2 Milliarden Euro für Flüchtlinge frei macht oder zur Bekämpfung der Armut im eigenen Land? Dafür ist kein Geld vorhanden aber für Rüstung ist immer Geld da. Denn von Krieg verdienen wenige Billionen.
Weg aus der Spirale der Gewalt
Wir durchbrechen wir den Todeskreislauf der Angst? Einfach indem wir aufhören Angst zu haben und uns machen zu lassen. Angst kann ein Motiv zum Frieden sein. Was wir jedoch erleben ist etwas ganz anderes. Es ist als allererstes ein Motiv zum Rüsten und zur Bereitschaft für den Krieg, für die Akzeptanz von Enteignung durch CO2 Gebühren, für Aufgabe von Freiheit durch vermeintliche Sicherheit.
Mahatma Gandhi: “Der Friede kommt nicht aus der Motivation der Angst, im Gegenteil, einzig aus der Stärke der eigenen Person. Durch die Treue zu sich selber. Zum Mut, ein eigenes Gewissen zu haben.“
Wir müssen den uns Regierenden erklären, dass wir uns nicht länger von euch ins Bockshorn jagen lassen durch immer neue Schreckensszenarien. Der Russe kommt. Der Chinese kommt. Der Terror kommt. Das Virus kommt. Der Klimawandel kommt. Dass ihr kommt, die Regierenden, ist schlimm genug. Und jetzt machen wir euch da oben Angst, weil wir uns keine Angst mehr machen lassen. Wir wollen des Todeskreislauf des ewigen Wettrüstens ein für alle mal beseitigen!
Wenn wir Angst überwinden wollen ist es so ähnlich wie wenn sie ihrem eigenen Hund in die Augen schauen. Ihre Nachbarin hat gesagt er ist ein Wadenbeisser. Sie aber mögen ihn. Und sie wissen, dass er lediglich Angst hat, daher kann er bissig werden. Sie müssen ihn beruhigen aber nicht mit der Peitsche erziehen. Bei Vierbeinern wissen wir das. Beim Menschen scheinen wir das gar nicht nötig zu haben ein gleiches zu tun.
Sehen wir einmal in die Augen dessen, welchen wir als unseren Feind erklären. Er hat genauso vor uns Angst, die wir ihm machen, weil wir vor ihm Angst haben. Und dieser Teufelskreis muss ein Ende haben. Was wir miterleben ist der Missbrauch der Angstreflexe durch eine gezielte Politik die Angst benützt um die eigenen Machtstrategien durchzusetzen.
Aus Mitleid mit Menschen müssen wir den Krieg verweigern. Aus Mitleid mit Menschen in Armut müssen wir Enteignung durch sinnlose und evidenzlose Gebühren verweigern. Aus Mitleid mit Menschen die aus Angst eine experimentelle Substanz sich haben injizieren lassen und Schäden davon tragen, müssen wir künstliche Substanzen verweigern. Die Angst die dazu führt, müssen wir überwinden durch Gemeinsamkeit in Respekt vor der Angst des anderen den wir als Gegner überhaupt erst züchten. Eines aber wird uns jetzt gesagt, wir müssen aus Verantwortung, humanitäre Intervention, militärische Eingreiftruppen in aller Welt in Bereitschaft halten. 20 Jahre in Afghanistan haben diese Gedanke nicht geändert. Ganz im Gegenteil.
Tod und Elend durch geführte „freie Marktwirtschaft“
Über 50 Millionen Menschen verhungern jedes Jahr. In Afrika herrscht irgendwo Dürre. Wie sieht unsere Verantwortung aus? An der Chicagoer Nahrungsmittelbörse wird spekuliert auf den Hunger. Das kann jeder lernen in BWL. Je weniger ein Produkt auf den Markt geworfen wird, desto teurer ist es wenn es gebraucht wird. Eine Dürre in Ostafrika bedeutet weniger Nahrungsmittel in Ostafrika also werden die Preise steigen. Was ein richtiger Moneymaker ist, der muss jetzt zugreifen sonst verliert er seine Chance. Ohne Skrupel, ohne Reue investieren in reichen Länder Menschen in den Hunger anderer. Wie kann man aus dem Tod von Millionen von verhungernden Menschen Geld scheffeln? Das ist Kapitalismus wie wir ihn haben. Verantwortung wie man ihn uns predigt. Ausblenden von der wirklichen Not die wir lösen müssten und die Erfindung von virtuellen Ängsten die völlig überflüssig sind.
Die Menschheit muss aus der Vergangenheit lernen
Und das müssen sie jetzt wirklich lernen. Im Vorfeld jedes Kriegs, jeder Pandemie, jeder Klimaveränderung werden sie mit Lügen und Propagandaaussagen dahin gelenkt, dem potentiellen Gegner zu hassen. Er war schon immer schlimm. Immer war der Russe Schuld, das CO2, die Viren und Bakterien. Der Russe war nie der Schuldige im 20. Jahrhundert aber er muss es sein weil wir Macht über seinen Korridor haben wollten. Macht, ausgehend von den USA. Warum? Wenn sich Europa und Asien zu einem wirtschaftlichen Zusammenschluss entscheidet, wäre das das Ende der wirtschaftlichen Vormachtstellung der USA. Also wird ein Feindbild geschaffen das nicht menschlich sein darf. Der Russe ist eine Bestie. Der Russe ist ein Mörder. Der Russe ist Ungeziefer. Der Russe ist der Teufel, was auch immer. Der Klimaleugner verweigert sich der Realität. Der Impfgegner ist potentiell gefährlich für die Gesellschaft. Der Impfgegner tötet absichtlich Menschen.
Es wird immer so dargelegt, dass wir die Guten sind und jenseits der Grenzen ist das Böse. Die Moral wird benutzt um die Menschen zu lenken dahin, dass sie hinter dem Krieg stehen. Hinter einer experimentellen Substanz. Hinter einem Menschen gemachten Klimawandel.
Das Gute wie das Böse haben ihre Ursache. Warum wird der Böse zum bösen? Nicht weil es ihm einfällt böse zu sein, sondern weil er zum bösen gemacht wird.
Diese Welt der permanenten Konkurrenz dürfen wir nicht länger akzeptieren. Auch wenn sie uns beigebracht wird schon in der Schule, schon im Kindergarten, im Leistungsvergleich gefördert wird. Was dabei nicht gefördert wird ist die simple Menschlichkeit. Mitgefühl zu entwickeln. Sensibilität. Empathie. Die Verbindlichkeit von Gefühlen die einander zugesagt werden. Die Gültigkeit von Versprechen die dem Frieden dienen.
Eines dürfen wir nicht. Hass mit organisierten Militärschlägen beantworten indem wir die ganze Welt zu einem unsichtbaren, sehr konkreten Schlachtfeld machen. Oder die Menschen einschliessen um jede drakonische Massnahme anzunehmen und Menschen die anderer Meinung sind diffamieren und ausschliessen von der Gesellschaft. Dieses Spiel treibt einen Keil in die Gesellschaft und lässt nur jene gewinnen, die solche Aktionen im Hintergrund einfädeln.
Mahatma Gandhi: „Wir überlegen ständig was denn zu tun ist um den Frieden zu retten, zu bewahren. Ganz einfach: Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Friede selber ist der Weg. Und wer damit nicht anfängt kann dabei nicht ankommen.“
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