Pharmaindustrie – lukrativster Wirtschaftszweig

Die Pharmaindustrie ist eine der lukrativsten Wirtschaftszweige. Der Glaube unter dem Volk, die Pharma würde ihnen helfen, ist weit verbreitet.
Pharmaindustrie – lukrativster Wirtschaftszweig

Was ist die Pharmaindustrie

Zunächst ist es wiederum ein zusammengesetztes Wort aus zwei Hauptwörtern - Pharma und Industrie.

Die Pharma gilt als Oberbegriff für die Herstellung von pharmazeutischen Produkten. Ein anderes Wort für Pharmazie ist Arzneimittel. Die Definition lautet – kurz gefasst – die Herstellung und den Vertrieb von Arzneimitteln, einschliesslich Forschung und Entwicklung neuer Wirkstoffe und Darreichungsformen.

Arzneimittel sind Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen, die zur Anwendung im oder am menschlichen oder tierischen Körper bestimmt sind und als Mittel mit Eigenschaften zur Heilung oder Linderung oder zur Verhütung menschlicher oder tierischer Krankheiten oder krankhafter Beschwerden bestimmt sind.

Sie können im oder am Körper wirken und durch ihre pharmakologische, immunologische oder metabolische Wirkung die physiologischen Funktionen wiederherstellen, korrigieren oder beeinflussen. Dabei ist wichtig zu wissen, dass ein Arzneimittel niemals eine Ursache beheben kann sondern immer nur Symptome.

Wortherkunft Pharmazie

Spannend ist die Wortherkunft von Pharmazie (1). Gemäss Wikipedia ist das:

“Pharmazie (von altgriechisch φάρμακον pharmakon, deutsch ‚Heilmittel‘, ‚Medikament‘, ‚Gift‘, ‚Zaubermittel‘, zurückgehend auf die Wurzel *φάρμα- phárma, deutsch ‚Zauber‘, ‚Blendwerk‘]) oder Pharmazeutik […]”

Natur versus Pharmazie

Das Geschäftsmodell der Pharmazie ist, eine wirksame Substanz das in der Natur vorkommt, zu isolieren. Diese Isolation, beziehungsweise das daraus produzierte Arzneimittel, kann dann beim Patentamt angemeldet werden und über mehrere Jahre, geschützt durch das Patent, verkauft werden. Die Pharmazie kopiert aus der Natur also lediglich einen einzigen Wirkstoff für ein Medikament und verkauf diesen weil das Naturprodukt nicht patentierbar ist.

Was dabei übersehen wird, ist die Komplexität der Natur. Natürlich wirken Medikamente, doch sie bekämpfen nur ein Symptom. Die Ursache ist nicht behoben. Und die Natur ist, wie der menschliche Körper auch, hochkomplex. Noch heute – im 21. Jahrhundert – sind lange nicht alle Geheimnisse der Natur entdeckt und klar.

Wird eine Substanz chemisch so isoliert, dass diese als Produkt beim Patentamt angemeldet werden kann, wird das Zusammenwirken dieser einen Substanz aus einer Kette von natürlichen Abhängigkeiten gerissen. Sekundäre Pflanzenwirkstoffe, welche die Wirkung des isolierten Moleküls im biochemischen Prozess im menschlichen Körper unterstützen, fehlen im patentierten Produkt gänzlich. Die Folge sind Nebenwirkungen, welche durch das Zufügen unnatürlicher, künstlicher Wirkstoffe, noch verstärkt oder gar ausgelöst.

„Wir müssen anfangen, die Ärzte zu hinterfragen und aufhören, Medikamente zu nehmen. Wir brauchen sie nicht. Es gibt nicht ein einziges chemisches Medikament, das von der Pharmaindustrie verkauft wird, dessen Nutzen höher ist als sein Schaden! […]
Sie verkaufen Ihnen gefährliche Medikamente, um Geld zu machen, nichts anderes. Falls Sie denken, dass die Pharmaindustrie Medikamente auf den Markt bringt, um Ihnen zu helfen – vergessen Sie es!“

Dr. Virapen, ehem. langjähriger Manager bei Eli Lilly.

Wenn Schulmediziner ein Medikament verschreiben, dann in der Hauptsache, weil es in der Kasse der Praxis klingelt. Die Anamnesen sind meist auch nur von kurzer Dauer und können bei der Krankenkasse als «Konsultation» verbucht werden. Auf der Rechnung findet man dann bei jedem Besuch in der Praxis diesen Verrechnungspunkt, teilweise sogar mehrere. Doch das Resultat aus dieser Konsultation kann unmöglich die komplexen Zusammenhänge einer Krankheit näher beschreiben. Und so ist der Griff zu einem Arzneimittel schnell. Der nächste Patient sitzt bereits im Wartezimmer und will ebenfalls mit einem oder mehreren pharmazeutischen Produkten aus der Praxis laufen.

Das ist keine Heilpraktik sondern ein Geschäft. Die Schulmediziner sind im Laufe der Jahre nur der Verkaufskanal der Pharmaindustrie geworden. Ganz wenige echte Ärzte sind noch mit Leib und Seele dabei und kennen den Körper und die biochemischen Prozesse, sowie das Zusammenspiel von Geist und Seele, noch.

Die Schulmediziner haben den Blick auf ein Symptom und damit auf ein einziges Organ das sie dann behandeln wollen. Dieser Reduktionismus blickt nur noch auf ein mechanisches Prinzip. Doch der Mensch ist mehr als nur ein Objekt (siehe auch den Artikel «Dehumanisierung»). Der Mensch ist Körper, Geist und Seele und sollte im Einklang mit der Natur stehen, nicht gegen die Natur.

Die Menschen müssen wieder mehr vertrauen in ihr Bauchgefühl kriegen und auch ein gesundes Körpergefühl entwickeln. Nicht alles was am Körper einmal zwickt ist gleich eine schwere lebensbedrohliche Krankheit und muss nicht zu einem Spezialisten führen was in der Folge die Krankenkosten jedes Jahr in die Höhe treibt.

1 https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pharmazie


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