Corona-Untersuchungs-Ausschuss in Südtirol am 18.2.2026
Am Nachmittag kamen zwei Gesundheitsexperten per Video-Schalte zu Wort, die man im Gegensatz zu vielen anderen, wohl in der Tat als Experten bezeichnen darf. Herr Klaus Steger aus Deutschland und Herr Martin Sprenger aus Österreich.
In der Pressemitteilung des Südtiroler Landtags wurde ihre Qualifikation richtig dargestellt, den Hinweis auf die MWGFD, die Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e. V. sparte man sich, was hiermit gerne ergänzt wird, weil sich Interessierte hier mit weiteren Informationen versorgen können.
Weiter erfährt man, dass die beiden aus mikrobiologischer Sicht und aus Sicht der öffentlichen Gesundheit erklärt haben, was es mit den Covid-Tests auf sich hatte. Was es jedoch nun genau mit ihnen auf sich hatte, scheint als geheim eingestuft worden zu sein, sonst hätte man wohl einige Beispiele genannt.
Laut der Vorsitzenden Frau Brigitte Foppa wurde auch erörtert, wie die zwei Experten die kontakteinschränkenden Maßnahmen während der „Pandemie“ einordnen. Darüber zu berichten, wie sie sie einordnen, wurde ebenfalls für nicht nötig gehalten, was sehr schade ist, geht man ja bekanntlich nie dümmer, als man gekommen ist.
Weiter ist zu lesen, dass die Experten gesagt haben, dass alle Maßnahmen medizinisch, sozial und wirtschaftlich begründet sein müssen. Auch auf eine nähere Darstellung ihrer Bewertung nach diesen Kriterien wurde leider verzichtet.
Um sich einen Eindruck zu Herrn Steger zu verschaffen, hier nachfolgender Link:
Es ist schon etwas verwunderlich, dass Experten eingeladen werden, die in der Regel deshalb eingeladen werden, damit sie eine Expertise abgeben, und dann geben sie sie ab und es wird nichts über die Ergebnisse verlautbart.
Es schleicht sich der Verdacht ein, dass die Ergebnisse wohlmöglich deshalb nicht näher genannt wurden, weil sie „Teile der Südtiroler verunsichern könnten.“ Böse Zungen würden wahrscheinlich sogar behaupten, sie passten möglicherweise nicht ins Konzept.
Immerhin aber durften die Südtiroler von Frau Foppa erfahren, dass laut der Herren Steger und Sprenger der Fremdschutz sehr begrenzt ist. Auch darauf, worauf sich diese Aussage stützt, was möglicherweise eine wichtige Information gewesen wäre, hielt man es nicht für nötig, näher einzugehen.
Dann stand noch Herr Christian Kofler, der während der Pandemie-Inszenierung Sabes-Personalchef war, Rede und Antwort (brav!) zu den Suspendierungen. Es habe etwa 600 Suspendierungen gegeben, von denen zwischen 100 und 150, von ihm systemtreu gegenderte „Mitarbeitende“, im Anschluss gekündigt hätten. Zum größten Teil suspendiert wurde medizinisches Personal, den kleineren Teil erwischte die Verwaltungsmitarbeitenden*innen und *außen.
Auch betonte Kofler, dass es seine Aufgabe sei, sich an die Gesetze zu halten. Mit anderen Worten, man habe ja nur getan, was einem von höherer Stelle aufgetragen wurde, bei Militär würde man sagen Befehle ausgeführt, womit man, wie praktisch, die eigene Verantwortlichkeit auf die nächst höhere Instanz verlagern kann.
Wie wunderbar das schon in der Vergangenheit funktioniert hat, kann man in einer Veranstaltung einer süddeutschen Stadt mit Burg vor rund 80 Jahren studieren.
Weiter betonte Kofler, dass ihm die Suspendierungen menschlich leidgetan hätten, aber eben offensichtlich nicht so leid, dass sie ihn dazu veranlasst hätten, alles Mögliche zu versuchen, sie zu verhindern. Da war dann vielleicht doch das eigene Hemd näher, als die Hose.
Die nächste Veranstaltung zu „Im Großen und Ganzen haben wir alles richtig gemacht“ findet am 25. März 2026 statt. Aus dem Bereich Gesundheit werden dann zum größten Teil weitere „Expertende“ Auskunft erteilen. Die südtiroler Corona-Festspiele bleiben auch weiterhin geöffnet.
Man hat das Gefühl, Südtirol orientiert sich auch weiterhin an der Vorgehensweise in Deutschland: So wenig wie möglich, so viel wir gerade eben nötig.
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(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)
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