Bäckerei-Sterben in Deutschland
Deutschland hat eine lange Traditionsgeschichte in der Herstellung von Backwaren, die Vielfalt ist ist in der Welt bekannt.
Im Zuge der allgemeinen Verblödung im Land der Deppen und Doofen geht auch ein gewisser Geschmacksverlust einher, wobei Essen im Vergleich zu südlichen Ländern in Deutschland immer schon eher der Nahrungsaufnahme diente, als mit einem in der Kultur verbundenen Genuss, für den man sich sowohl bei der Zubereitung, als auch beim Verspeisen gewillt ist, Zeit zu nehmen. In Deutschland hieß es lange „Beim Essen spricht man nicht“, in Italien ist es eher unhöflich, wenn man kein Wort über die Speisen verliert: Lob an die Köchin, woher die Zutaten, wie zubereitet? Das ist kein Small-Talk, sondern ernsthaftes Interesse, weil dort gutes Essen einen sehr hohen Stellenwert hat.
In Deutschland schafft man sich eine 40.000-Euro Küche an, um das bestellte Catering repräsentativ auf der sündhaft teuren Arbeitsfläche aus echtem Marmor, wie ihn sich sonst nur der Vatikan leisten kann, zur Schau zu stellen, in Italien tut es im Sommer oft ein einflammiger Gaskocher, der draußen aufgestellt wird, und da wird dann mit Liebe gekocht, was man sofort herausschmeckt.
Eine zunehmende Verödung der Geschmacksknospen im deutschen Mundraum ist auch beim Verzehr von Brot und Semmeln festzustellen. „Schmeckt gleich, ich merk da keinen Unterschied.“ Vielleicht hat auch die Corona-Finsternis den Geschmacksknospen der Deutschen noch den letzten Rest gegeben, als Nebenwirkung „Geschmacksverlust“?
Soviel zur Vorgeschichte.
Nach einer längeren Abstinenz habe ich vor einigen Tagen den Versuch gestartet, mir einmal wieder über das Internet die Nachrichten bei einem der öffentlich-rechtlich-systemkonformen Sender anzuhören. Ich habe es wirklich ernsthaft versucht, aber es geht beim besten Willen nicht, es ist einfach unerträglich.
Da berichtet der WDS – der Westdeutsche Schundfunk darüber, das die Creditreform eine zunehmende Insolvenz bei Bäckereien verzeichnet.
Der links-grüne Propagandasender begründet das damit, dass inzwischen 70% der Menschen in Deutschland ihre Backwaren im Supermarkt kaufen, das sei bequemer und oft auch günstiger. Vor allem „gut und günstig“ einkaufen, ist ja ohnehin schon fast ein Volkssport in Deutschland, und wie bequem die Deutschen sind, sieht man auch daran, dass sie keine Zeit haben, für Frieden auf die Straße zu gehen, entweder, weil sie Kehrwoche haben oder das Auto gewaschen werden muss.
Zudem gibt es auch einen Unterschied zwischen Backwaren und Backwaren. Das, was in traditionellen Bäckereien hergestellt wird, sind wirkliche Backwaren. Das, was Supermärkte und andere Rundstück-Factorys feilbieten, sind überwiegend asiatische Teiglinge aus dem Bräunungsstudio.
Leider gibt es auch inzwischen reichlich sogenannte „Bäckerei“-Ketten, die sich ebenfalls auf das Bräunen von industriell hergestellten Brötchen-Attrappen spezialisiert haben.
Klassische Bäckereien mit einer richtigen Backstube und einem herkömmlichen Backofen sind inzwischen zu Museen geworden, die noch zeigen, wie es früher einmal war.
So selbst erlebt, werden die Industrie-Kunstwerke, die am Mittag hergestellt, aber nicht verkauft wurden, entsorgt und neue hergestellt, weil der Kunde, der nach Feierabend noch schnell einkaufen geht, ja gerne „frische“ Ware haben will.
Auf die Idee, dass das bereits seit drei Jahren ständig ansteigende Bäckerei-Sterben mit den ständig steigenden, unter anderem auch auf einen Wirtschaftsdings mit Märchenhintergrund zurückzuführenden Energiekosten zu tun haben könnte, kommt die Redaktion der Radiovielfalt nicht. Was nicht sein darf, das nicht sein kann!
Das würde ja die grüne Ideologie der erneuerbaren Energien infrage stellen. Und da der Propagandafunk West bekannterweise links-grün verseucht ist, hat man kein Interesse daran, Flatterstrom und Zittergas als Ursache für das Bäckerei-Sterben in Erwägung zu ziehen.
Man muss nicht unbedingt ein Bocuse sein, um feststellen zu können, dass die Semmeln nicht mehr so schmecken, wie in der Kindheit. Wer noch diesen Geschmack genießen will, der muss sich auf die Suche nach einer traditionellen Bäckerei machen und diese unbedingt unterstützen, um wenigstens zu versuchen, sie über die Zeit einer aus dem Ruder gelaufenen, politisch gewollten Wirtschaftsvernichtung hinüber zu retten.
Noch ein Tipp, um die Herstellung der Schrippen zu überprüfen: Attrappen, die wie Brötchen aussehen, haben Noppen auf der Unterseite. Die kommen von den Blechen, die Löcher haben, die in den Dampfgarbrutkästen verwendet werden, damit der Dampf überall schön hinkommt.
Traditionell gebackene Brötchen aus dem klassischen Backofen haben eine glatte Oberfläche, weil sie auf einem glatten Untergrund im Ofen gebacken werden und das schmeckt man auch, wenn man sich das Bewusstsein dafür über die Zeit des durch „Kauf-Dich-glücklich-Feelings“, Langzeit-sedierten Micheldaseins hinweggerettet hat.
Ist es nicht schrecklich, wie sehr auch hier das Land der ehemaligen Denker und Dichter dem kulturellen Verfall preisgegeben ist?
(pareto und Friedenstaube auch auf telegram unter https://t.me/pareto_artikel und https://t.me/friedenstaube_artikel )
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(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)
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(Bild von pixabay)
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