Vorstellung des geschlossenen Wärme-Kälte-Kreislauf-Systems – kurz GWKKS

Heureka! Karl Archimedes aus Leverkusen-Syrakus hat den Hitzeschutzplan in seiner unermüdlichen Sorge um das Volk perfektioniert und das Saug-Pump-Verfahren entwickelt
Vorstellung des geschlossenen Wärme-Kälte-Kreislauf-Systems – kurz GWKKS

Statt in Krankenhäusern Klimaanlagen einzubauen, soll laut erweitertem Hitzeschutzplan des Universalgelehrten Karl Wilhelm von und zu Lauterbach, jetzt die Wärme innerhalb aller Räume der Krankenhäuser abgesogen und in dezentralen Wärmespeichern zwischengelagert werden.

Diese sollen unserbundesweit mit den Wärmepumpen in privaten und öffentlichen Gebäuden, mithilfe des bereits schon verlegten, jedoch nicht mehr benötigen Gasrohrnetzes verbunden werden. Hierfür sind nur geringfügige Anschlussarbeiten erforderlich.

In den kälteren Jahreszeiten saugen dann die Wärmepumpen die gespeicherte Wärme aus den Wärmespeichern an und versorgen so die Menschen in den privaten und öffentlichen Gebäuden mit Wärme, die der gewohnten Zimmertemperatur von 21 Grad entsprechen soll.

Selbstverständlich, man hat, wie immer, an alles gedacht, werden an den Saug-Pump-Stationen der Krankenhäuser medizinische Filter angebracht, um zu vermeiden, dass Krankenhauskeime in die öffentliche Wärmeversorgung gelangen können. Für die Beschaffung der Filter konnte bereits Herr Spahn gewonnen werden.

Die durch die in den Gebäuden durch das Eindringen der Wärme verdrängte Kälte (nach dem physikalischen Prinzip des Druckausgleichs bei Wechsel von Hoch- und Tief-Wetterlagen), wird auf demselben Wege, mithilfe der in den Gebäuden befindlichen Wärmepumpen (der Begriff ist eigentlich unpräzise, es müsste richtig Wärme-Kälte-Saug-Pumpen heißen, wegen der Möglichkeit des Umkehrprinzips), mittels automatisierter Schubumkehr,  durch die wiederverwendeten ehemaligen Gasleitungen, in ebenfalls dezentrale Kältespeicher gepumpt, woraus sich dann die Krankenhäuser bei Bedarf und nicht ausreichender Wirkung durch das Absaugen der Wärme an Hitzetagen, mit entsprechender Kälte durch Ansaugen versorgen können.

In einer zweiten Bauphase sollen dann auch die öffentlichen, derzeit noch nur für die Abkühlung vorgehaltenen, vor allem in größeren Städten, wie beispielsweise in Berlin und Köln, vorhandenen Hitzeschutzräume, in wahlweise verwendbare Abkühlungs- oder Aufwärm-Anstalten, je nach Außentemperatur, umgebaut werden.

Unter der Leitung des weitgehend nebenhirnfreien vorgenannten Universalgelehrten tagt bereits im Vorfeld ein Expertenrat in der EU-Kommission, bestehend aus examinierten Thermometer-Ablesern, akademischen Wetterkarten-Erklärern, erfahrenen Meteoriten und Grafik-Designern mit Hochschulstudium für die bevorzugte Verwendung der Farben Orange und Rot, ab welcher Temperatur von Kälte auf Wärme und umgekehrt, die Anstalten mithilfe  außen aufgestellter, selbsttätiger Temperaturfühler, umgestellt werden sollen. Hier will man sich nicht auf die sicher vorhandene Technik, sondern ausschließlich auf das menschliche Empfinden verlassen. Bei der Auswahl der zu verbeamtenden Personen, soll darauf geachtet werden, welche Temperaturen in den Ländern überwiegend vorherrschen, aus denen sie kommen. Nur versierte Temperaturfachkräfte können an dem Auswahlverfahren teilnehmen.

Nach erfolgreicher Einführung und umfangreicher Testung in Deutschland, wird dann anschließend das GWKKS in ganz Europa verpflichtend eingeführt. Vor allem geht es den erfahrenen Klimaweisen, wie auch schon bei der Chat-Kontrolle, um das Wohl der Kinder. Die Zahl der Kindstoten durch Hitzeschlag oder Schockfrost muss dringend verringert werden.

Frau von der Leyen hat sich obendrein bereits dazu bereiterklärt, die Schirmherrschaft über die Rettung Europas zu übernehmen. Auf die Frage, warum sie sich jetzt auch noch diese weitere Arbeit aufbürdet, soll sie geantwortet haben, dass sie durch das ständige Bangen um ihre elf Kinder bei hohen oder tiefen Temperaturen derartig traumatisiert worden ist, dass sie sich geschworen hat, zu verhindern, dass das jemals noch einem einzigen anderen Kind widerfahren dürfe, wenn sie die Möglichkeit einmal dazu haben sollte, das zu verhindern. Diese Chance sei jetzt gekommen und sie sehe es als ihre Pflicht an, diese auch zu ergreifen.

Unterstützung erhielt sie auch vom derzeitig noch amtierenden Kandesbunzler, der in einer Unsereregierungserklärung akzentuiert und eloquent verlautbaren ließ, dass Deutschland wieder stärkste Kraft im Schutz vor Hitze und Kälte in Europa werden soll.

Auch Herr Wadephul betonten nochmals ausdrücklich, dass Hitze und Kälte immer unser Feind sein werden und dass es nicht mehr ausreicht, zu hohe oder zu tiefe Temperaturen nur an der Wade zu fühlen, dann könnte es bereits zu spät sein.

Selbst Herr Pistorius betonte erneut, wie wichtig es sei, dass Deutschland wieder kälte- und wärmetüchtig sein muss, weil Deutschland von Süden von Wärme und von Osten von Kälte bedroht sei, die spätestens 2029 oder 2030 in Deutschland eintreffen würden.

Herr Kiesewetter wollte auch Überlegungen nicht ausschließen, dass es eventuell sinnvoll sein könnte, die Sonne abzuschießen und Herr Hofreiter forderte für die Übergangszeit weiterhin: „Ventilatoren, Ventilatoren, Ventilatoren!“

Auffallend zurückhaltend waren jedoch die Kommentare von Frau Strack-Zimmermann, die Lobbyistin der Ventilatoren-Industrie, die durch ihre verstörende Frage an einen Zuhörer auf einer öffentlichen Kundgebung auffiel, ob denn sein Arbeitgeber wüsste, dass er eine Klimaanlage zu Hause hätte?

Widerstand zum GWKKS kam nur von den Grünen und den Linken, die aus Gründen der Umweltverträglichkeit für einen Aufwuchs an Fächern und dicken Socken plädierten.

Fein raus dagegen die AfD, die für den klimagemachten Menschenwandel nicht zur Verantwortung gezogen werden kann, weil sie bisher noch nicht in Klimaverantwortung gewesen ist.

Herr Kubicki ließ wiederholt deutlich durchscheinen, dass er gegen das GWKKS sei, stimmte aber dennoch dafür.

Auch der Bundespräsident äußerte sich wegen einer möglichen Zugluftschädigung seiner Skulptur im Schloss Bellevue kritisch gegenüber diesen Plänen, solange die Brandmauer noch nicht schützend vor die Körperöffnungen der betreffenden Dame gestellt sei.

Deutschland ist also, wie immer und ständig, auf einem guten Weg. So steht es geschrieben, so soll es gescheh’n.

 

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(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)

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(Bild von pixabay)


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