Münchens Wassermangellage

München wird von einer Sanddüne aus Richtung Alpen spätestens 2030 vollständig begraben sein
Münchens Wassermangellage

Die gute Nachricht vorweg: Es gibt genug Wasser im Umkreis von München. Kommt vielleicht nicht genug an? Hat man statt der nicht mehr gebrauchten Gasleitungen wegen russisch-deutscher Auf- oder Zudreh-Probleme versehentlich die Wasserleitungen herausgerissen? Sind die Kollateralschäden der Nordstream-Sprengung (die USA stecken ganz sicher nicht dahinter!) jetzt auch im Süden angekommen?

Wer in München die Künstliche Intelligenz, also nicht die der Verantwortlichen, sondern das sogenannte Programm nutzt oder für Unternehmen tätig ist, die sich im weitesten Sinne mit KI beschäftigen, muss wegen des hohen Wasserverbrauchs für die Kühlung der Rechenzentren mit drastischen Strafen bis zu 100.000 EU-Reichs-Euro rechnen.

Zum Schutz der Bürger (vor allem aber zum Schutz der Kinder) sind alle öffentlich zugänglichen PC-Bildschirme mit Brettern verhauen worden, die vorher in einer Spendenaktion unter den verantwortlichen Köpfen gesammelt wurden.

Dank an den grünen Bürgermeister, der auch hinter den Ohren klimaideologisch voll auf Linie seiner Wärmepumpen-Partei ist.

Sogar sein friedensfördernder Parteigenosse mit den unglücklichen Initialen ließ verlautbaren, was denn neben der russischen Bedrohung gleich die nächst große Gefahr für die armen Menschen sei, in dem er entsetzt ausrief: Wasser, Wasser, Wasser!

Nestlé muss sich bitte noch viel stärker dafür einsetzen, dass Wasser endlich eine Handelsware werden wird, um es zu einem knappen Gut mit Steuerungsmechanismen und sicheren Gewinnchancen für Anleger zu machen. Unterstützung gibt es sicher vom World Economy Forum, das ja ebenfalls Großes mit dem Allgemeingut Wasser vorhat. Möglicherweise arbeiten derzeit schon Experten daran, im Zusammenhang mit Wasser eine nächste Pandemie zu zaubern, weil Wasser ja jeder braucht, der Vertriebsweg damit schon einmal kostengünstig gesichert wäre.

Aufgrund der drohenden Münchner Verwüstigung sollte die Stadt die erste werden, die flächendeckend smarte Wasseruhren installiert, damit man das Wasser zentral abstellen kann, um Überflutungen zu vermeiden, falls die Stadtwerke doch wieder feststellen sollten, dass Wasser reichlich und praktisch unerschöpflich vorhanden ist. Man bräuchte dann eigentlich nur die derzeit gelöschte Seite wieder hochzuladen, also bitte nicht in den Papierkorb werfen und endgültig löschen.

In der Zwischenzeit könnten vielleicht Oasenfachkräfte aus dem Orient helfen, sofern sie das psychisch nicht überlastet, messerfreie Abkühlungspunkte zu schaffen, in denen Hologramme in Endlosschleife laufen, auf denen Wasserfälle zu sehen sind.

Hier ein „netter“ Ausschnitt aus Soylent Green:

https://www.youtube.com/watch?v=hKndJzCKKcE

Oft reichen schon Bilder, um das Gefühl einer Erfrischung zu erzeugen.

Gerade die Gewitter mit Regen, die derzeit die ausgedorrte Stadt am ausgetrockneten Flussbett der Isar heimsuchen, sind ja der beste Beweis dafür, wie tief der Grundwasserspiegel in der gesamten Region schon gesunken ist, sonst würde es schließlich nicht regnen. Da zeigt der Bürgermeister mal, was in ihm steckt, was für ein Tausendsassa er ist und dass er ganz sicher eine Standleitung zum Wettergott hat.

Für Satiriker wird es immer schwerer, die Realsatire zu toppen. Nicht nur München, sondern das ganze Land ist zu einem einzigen schlechten Witz verkommen, bei dem einem das Lachen im Halse steckenbleibt. Da hilft nur noch reichlich Bier saufen – für den Durst, aber auch um das Elend irgendwie zu ertragen.

 

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