Die Wahl in Sachsen-Anhalt
Da ist so ein ungutes Gefühl. Es ist fast schon zu ruhig. Wird da im Hintergrund schon etwas still und leise vorbereitet? Vielleicht hört man jetzt schon die Flöhe husten, jedoch immerhin handelt es sich nach Ansicht vieler, die lange an der Tränke die ersten waren, um die Nachfolgepartei der NSDAP, also ist Gottseibeiuns angesagt, besonders wegen des Ces in der CDU, „…wir lieben doch, wir lieben euch doch alle!“.
Zwar wird jetzt schon bei der Briefwahl von skandalösen Zuständen berichtet. Nicht wirklich sichere, verplombte Räume, in denen die Briefwahlzettel aufbewahrt werden.
Könnte man die noch nicht sicher zugeordnete, aber ganz sicher russische Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle vielleicht irgendwie noch verwenden, um kurzfristig den Spannungsfall auszurufen? Wohl eher zu kurzfristig.
Arbeitet schon ein unserdemokratischer Ausschuss daran, wie man nach Artikel 37 des Grundgesetzes den Bundeszwang erstmalig anwenden kann?
Werden die Wahlen aus irgendeinem Grund für ungültig erklärt? Da könnte man noch einmal bei Frau Merkel nachfragen, die weiß ja wie das geht. Oder beschäftigt sich schon ein unserdemokratischer Think-Tank damit, was man sonst noch konstruieren könnte?
Wie wird ausgezählt? Demokratisch oder unserdemokkratisch?
In welchen Händen liegen die Programme für die Hochrechnungen?
Wie amtlich wird das vorläufig amtliche Endergebnis sein?
Wird es zu gut organisierten Ausschreitungen der Antifanten vor den Wahllokalen kommen, die die Wählerinnen und Wähler davon abhalten sollen, ihre Stimme abzugeben. Bestimmt würde man auch hier einen Grund finden, warum das keine Wahlbehinderung ist.
Kommt es wohlmöglich zu einem Brand, an dem Ort, wo die Briefwahlzettel gesammelt werden?
Wie viele ungültige Wahlzettel werden aussortiert, weil sie von Putin persönlich ausgefüllt wurden?
Und überhaupt, wie groß ist eigentlich Putins Anteil bei der Wahlmanipulation, bei der ja gar kein „gescheites“ Ergebnis herauskommen kann?
Man darf nicht vergessen, für die unseredemokratischen Alt-Parteien steht viel auf dem Spiel, es geht um alles. Nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern im gesamten Unserdemokratischen Reich. Wenn die Nazi-Partei erst einmal die Mehrheit in einem Bundesland hat, dann kann sich das wie ein Lauffeuer verbreiten. Dann können die Wähler auch in anderen Bezirken auf die Idee kommen, dass ihre Stimmen Gewicht bekommen könnten. Da könnte eine Lawine losgehen, die das Berliner Zentralkomitee nicht mehr aufhalten kann und dann wären sie eines Tages weg vom Fenster.
Da kann nur jedes Mittel geeignet sein, und es gibt bereits jetzt schon genug Anzeichen dafür, dass die Unseredemokraten vor nichts mehr zurückschrecken, weder vor Willkür, noch vor Rechtsverdrehung, noch vor sonstigen unlauteren Mitteln, nur um unbedingt und unter allen Umständen an der Macht zu bleiben.
Die vom BSW beantragte Neuauszählung der Wahlzettel konnten die mit Leim auf ihren Stühlen festgeklebten unseredemokratischen Alt-Partei-Genossen ja auch bis heute erfolgreich verhindern.
Derart verzweifelt können Ideen entstehen, für die die Phantasie eines überzeugten Demokraten gar nicht ausreicht.
Man darf wirklich gespannt sein, wie die Wahl am Sonntag, den 6. September 2026 verlaufen wird.
Und bei allen Bedenken scheint auch hier schon wieder das Positive durch. Es zeigt, wie viel am Ende Wahlen wirklich wert sind und wie viel Vertrauen man in deren Auszählung haben kann. So weit haben es die feinen Unserdemokraten schon gebracht.
So oder so, egal wie es ausgeht. Es wäre an der Zeit, einmal darüber nachzudenken, wie man statt aus Parteien aufgestellten Funktionsschauspielern die Stimme gibt, ein anderes Verfahren, zum Beispiel das Losverfahren einführt, um einen wirklich repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung an Entscheidungen zu beteiligen, die alle im Lande betreffen, statt unentwegt weiterhin Berufspolitikern Entscheidungen zu überlassen, die vom Alltag des Volkes überhaupt keine Ahnung haben. Dafür gibt es allerdings mehr als genug Beispiele.
Bei allem verständlichen Wunsch auf Veränderung in einem Teil des Unserdemokratischen Reichs. Am Ende bedient und bestätigt man mit dem Wählen-gehen nur das bestehende System, das, wenn man mal genau darüber nachdenkt, all die Drangsal verursacht hat, in der wir uns jetzt befinden.
Ein Parteienwechsel heißt noch lange nicht den kompletten Austausch der willigen Bürokratie-Helferlein in den Ämtern, Behörden und Ministerien, deren Weltbild oft schon zusammenbricht, wenn die Kaffeemaschine, die schon seit 20 Jahren auf der Fensterbank steht, auf einmal auf dem Aktenschrank hinter ihnen stehen soll. Zur Ehrenrettung der Beamten mag es ja durchaus auch solche geben, die engagiert daran mitarbeiten würden, zumindest einen Teil des Unserdemokratischen Reichs wieder auf die Füße zu stellen. Doch deren Durchsetzungsmöglichkeiten scheinen sich bislang sehr in Grenzen zu halten, sonst säße Deutschland nicht in dem Schlamassel, in dem es sich derzeit befindet.
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