Disclosure Diaries 3/2026
NEXUS verfolgt in diesem monatlichen Rundbrief das Ringen um die offizielle Bekanntgabe der Existenz nichtmenschlicher intelligenter Wesen (NHI) und um die Freigabe der Geheimtechnologien des Tiefen Staats. Ergänzt werden die Informationen aus der US-Politik mit weltweiten Geschehnissen rund um das Ufo/UAP-Phänomen.
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Februar/März 2026: Auf seiner Website UFO Explorations veröffentlicht Anthony Bragalia eine Analyse, die darauf schließen lässt, dass Präsident Trump nie über den angeblichen Ufo-Absturz in Roswell und die geborgenen außerirdischen Flugobjekte informiert wurde. Bragalia schließt dies unter anderem aus einer Aussage des derzeitigen US-Außenministers Marco Rubio, der sich stark für die UAP-Offenlegung einsetzt. Rubio sagte 2023 (als er noch ein Senator aus Florida war) in der Doku „Age of Disclosure“, dass bei hochrangigen UAP-Programmen auch Spitzenbeamte – bis hin zum US-Präsidenten – nur nach dem Need-to-know-Prinzip informiert werden würden; heute distanziert er sich allerdings vorsichtig von dieser Aussage. Bragalia erinnert auch daran, dass der frühere Präsident Bill Clinton, der sich sehr für Ufos und Roswell interessierte, während seiner zwei Amtszeiten wiederholt seine Frustration darüber äußerte, dass er von „einer Regierung innerhalb der Regierung“ keine Informationen zu dem Thema erhalte. Der Autor führt noch weitere Indizien an – darunter auch, dass hohe Geheimnisträger Trump und Co. nicht zutrauen, dass sie Geheimnisse für sich behalten können.
1. März 2026: Der Autor Whitley Strieber berichtet auf seiner Website UnknownCountry.com, dass es einem Substacker namens MJ12 Logic gelungen sei, nach 80 Jahren der Vertuschung nachzuweisen, dass die Majestic-12-Dokumente – die von offizieller Seite bis heute beharrlich als Fälschungen bezeichnet werden – echt sind. MJ12 Logic hat, wie er in seinem Post erklärt, anhand eines vor Kurzem freigegebenen, 345 Seiten umfassenden CIA-Berichts zum Projekt Paperclip festgestellt, dass die Majestic-Dokumente dasselbe Aktenzeichen und die gleichen handschriftlichen Seitennummerierungen aufweisen wie die CIA-Akte. Nun stellt sich die Frage, ob MJ-12 nach wie vor aktiv ist …
2. März 2026: Wie die Website TheBlackVault.com in einem Artikel berichtet, übt sich die US-Navy in Verweigerung. Trotz der Anweisung von US-Präsident Donald Trump an die amerikanischen Ministerien, Behörden und Militärorganisationen, alle Informationen zu UAPs freizugeben, beruft sich die Marine bei 78 Fotos, die eindeutig mit „unidentified aerial phenomena“ gekennzeichnet sind, auf den Geheimhaltungsstatus dieser Aufnahmen – die so top secret seien, dass man nicht einmal Teile von ihnen veröffentlichen könne. Hat da jemand was von Schattenregierung gesagt?
2. März 2026: Der Harvard-Astronom, Astrophysiker und Kosmologe Avi Loeb veröffentlicht auf Medium.com einen Beitrag, in dem er das von ihm geleitete Galileo Project als wissenschaftliche Alternative zu den Disclosure-Bemühungen der Regierung vorstellt. Mit den drei Observatorien des Projekts kann Galileo nun die Entfernung möglicher interessanter Objekte messen und so auch bessere Aussagen zu deren Geschwindigkeit treffen; für die Analysen soll – so Loeb – ab jetzt verstärkt KI-Technologie eingesetzt werden. Das Galileo Project will eine Ergänzung zu den offiziellen UAP-Forschungsstellen sein.
Am 12. März erscheint von Loeb dann – ebenfalls auf Medium.com – ein Artikel, in dem er sich vom interstellaren Objekt 3I/ATLAS „verabschiedet“, das demnächst unser Sonnensystem verlassen wird. Der Autor zählt in dem Beitrag die 22 „geheimnisvollen Anomalien“ auf, die möglicherweise darauf schließen lassen, dass 3I/ATLAS doch nicht natürlichen Ursprungs ist.
5. März 2026: Die Website Technology.org macht Disclosure-Neugierigen wenig Hoffnung. In einem durch Trumps Aufdeckungsanweisung angeregten Artikel lässt sie General Stephen Whiting, den Leiter des US Space Command, zu Wort kommen. Und der sagt, dass er im Laufe seiner 36-jährigen Dienstzeit kein einziges Objekt im Weltall gesehen und verfolgt habe, das nicht entweder von Menschen erzeugt oder ein natürliches Objekt wie ein Komet gewesen sei. „Aber das Thema fasziniert oder interessiert mich selbst“, sagt Whiting im Interview mit Technology.org.
6. März 2026: Der US-Kongressabgeordnete Eric Burlison, von dem hier schon öfter die Rede war, soll laut einem Liberation-Times-Artikel der Naval Air Station Patuxent River in Maryland einen vom Weißen Haus genehmigten Besuch abgestattet haben. In dem auch Pax River genannten Marinefliegerstützpunkt steht ein Hangar, von dem Luis Elizondo – Exchef von AATIP (Advanced Aerospace Threat Identification Program) – behauptet hat, dass dort vor mehr als einem Jahrzehnt außerirdische Technologie gelagert und für den Transport zum Milliardär Robert Bigelow vorbereitet wurde. Burlison konnte bestätigen, dass dieser Hangar existiert – aber leider leer ist.
6. März 2026: Nun nimmt auch die NASA Stellung zu Trumps UAP-Freigabeanweisung. Das Statement der US-Raumfahrtbehörde ist – laut einem Artikel im UAPDigest – leider ebenso offiziell wie nichtssagend: „Als Behörde bekennen wir uns weiterhin zu Präsident Trumps Engagement für offene Wissenschaft. Wir fördern diese offene Wissenschaft seit unserer Gründung, damit die Öffentlichkeit auf unseren Innovationen aufbauen kann.“ Immerhin hat die NASA aber bereits im Herbst 2023 bekannt gegeben, dass sie keinerlei Hinweise darauf hat, dass UAPs außerirdischer Herkunft sind – aber auch nicht erklären kann, worum es sich bei diesen UAPs handelt.
7. März 2026: Auf dem YouTube-Kanal von Jesse Michels (American Alchemy) erscheint ein gut gelauntes Interview mit dem Bürgerrechtsanwalt und UAP-Aktivisten Danny Sheehan. Darin erzählt Sheehan, dass er um das Jahr 2002 einen ehemaligen Army-Mitarbeiter an dessen Sterbebett befragt habe: Der Mann hieß Oscar Wolf und arbeitete nach eigener Aussage am Projekt Blue Book mit – als Sekretär, der sich mit den 700 Fällen, die das Projekt gesammelt hatte, gut auskennen musste. Einmal habe ihn sein Kommandant eingeladen, mit ihm in die Area 51 zu reisen, wo Wolf in der sagenumwobenen Geheimbasis S4 etliche schwebende Ufos gesehen haben und auch Zeuge geworden sein will, wie sein Vorgesetzter mit einem recht menschenähnlichen, aber großäugigen Außerirdischen ein telepathisches Informationsgespräch führte. Wolf selbst wollte dem Alien nicht zu nah kommen, weil er als christlicher Fundamentalist hinter der ganzen Ufo-Geschichte „etwas Dämonisches“ vermutete.
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10. März 2026: Der UAP-Aufdeckungsjournalist und -Buchautor Ross Coulthart ruft laut der Website NewsNation eine „schwere Krise“ aus. Wie es in der Nachrichtenmeldung heißt, ist Coulthart über das spurlose Verschwinden des pensionierten Air-Force-Generals William Neil McCasland (68) besorgt. McCasland, der früher Kommandant des Luftwaffen-Forschungslabors auf dem Stützpunkt Wright-Patterson war, verließ am 27. Februar sein Haus in Albuquerque, New Mexico, zu Fuß, ohne Uhr und Handy, aber bei guter geistiger und körperlicher Gesundheit – und wurde nicht mehr gesehen. Sein Rucksack und eine Handfeuerwaffe fehlten ebenfalls. Das FBI sucht nach dem General; sollte es ihn nicht aufspüren, könnte mit ihm eine ganze Menge Wissen über Ufos, UAPs und die notorische Geheimhaltungspolitik der US-Regierung verloren gegangen sein …
12. März 2026: Der zweite Teil eines langen und enorm informativen Gastbeitrags von The Ghost Writer erscheint auf der Medium-Seite von Escape Velocity. Wie schon in Teil eins befasst sich der anonyme Autor darin mit dem Highlands Forum, einer prominenten Denkfabrik, in der praktisch alle wichtigen US-Regierungsinstitutionen, großen Konzerne, Medien, Universitäten etc. vertreten sind – Genaueres findet sich in einem Auszug aus der Teilnehmerliste beim Highlands Forum selbst. Da diese nahezu unbekannte Institution Regierungen (wahrscheinlich vor allem die amerikanische) in Sachen Internetkontrolle, Wahrnehmungsmanipulation und ähnlichen heiklen Themen berät, ist anzunehmen, dass sie auch in Sachen UAP-Disclosure strategische Ratschläge gibt. Diesen Verdacht erhärtet der Ghost Writer unter anderem dadurch, dass er die UAP-bezogenen Aktivitäten einiger Forumsmitglieder aufdeckt. Schwieriger Stoff, aber durchaus lesenswert.
18. März 2026: Die Trump-Initiative schlägt Wellen: Wie die Website DefenseScoop meldet, hat das Weiße Haus offiziell zwei neue Domains angemeldet: alien.gov und aliens.gov. DefenseScoop fragte bei Anna Kelly – der Sprecherin des Weißen Hauses – an, mit welchen Inhalten diese Websites befüllt werden sollen, und erhielt nur die Antwort „Stay tuned“ („Bleiben Sie dran“), begleitet von einem Alien-Emoji.
18. März 2026: Die republikanische Kongressabgeordnete Anna Paulina Luna sagt in einem Podcast-Interview mit Jillian Michaels auf YouTube, dass es ihrer Ansicht nach Präsident Trump und „Kriegsminister“ Pete Hegseth mit der Freigabe von UAP-Informationen sehr ernst sei. „Sobald wir mehr wissen, möchte ich eine Pressekonferenz abhalten und all die Dinge präsentieren, die man uns gegeben und gezeigt hat“, so Luna. „Da wird sicher viel cooles Zeug dabei sein – aber ich glaube nicht, dass es ein richtiges Eingeständnis geben wird, in dem die Regierung dem Volk Interpretationen liefert. Sie werden das Material freigeben, aber die Leute selbst ihre Schlüsse daraus ziehen lassen.“
22. März 2026: Und noch einmal Anna Paulina Luna: In einem Post auf X schreibt sie: „Ich werde dem Vorsitzenden von DOGE [Department of Government Efficiency], @timburchett, vorschlagen, AARO alle Geldmittel zu streichen und es total aufzulösen.“ Bei AARO handelt es sich um das All-domain Anomaly Resolution Office, das UAPs untersuchen soll. Wie es in einem ausführlichen Artikel auf Sentinel News heißt, kamen jedoch von etlichen Politikern, Journalisten und Disclosure-Aktivisten in letzter Zeit Vorwürfe, dass AARO zweifelhafte Informationen liefere und eigentlich dazu da sei, die UAP-Informationspolitik gegenüber der Öffentlichkeit nach bewährter US-Regierungstradition zu kontrollieren.
27. März 2026: Da haben wir den Salat! Jetzt glaubt auch noch US-Vizepräsident JD Vance, dass UAPs nichts mit Außerirdischen zu tun haben, sondern mit Dämonen. Das sagte er in einem Interview mit dem konservativen Podcaster Benny Johnson („The Benny Show“). Erst gab Vance an, von Ufos „besessen“ zu sein und schon länger vorgehabt zu haben, selbst einmal zur Area 51 zu fliegen und sich dort umzusehen – aber es habe terminlich leider nie gepasst. Dann kommt die Stelle mit den Dämonen, die er dann so erklärt, dass laut christlicher (also auch seiner) Weltsicht nicht alles, was so am Himmel herumfliegt, gut sei, sondern es auch Teuflisches da oben gebe. Und einer der wichtigsten Tricks des Satans sei es, „die Menschen davon zu überzeugen, dass er gar nicht existiert“. Daher also die Geschichte mit den Aliens … (Eine Kurzfassung mit der fraglichen Stelle kann man sich übrigens auf X anschauen.) Jedenfalls verspricht JD Vance, bis zum Ende seiner Amtszeit noch dafür zu sorgen, dass sämtliche Ufo-Akten freigegeben werden. Immerhin.
März 2026: Die jährlichen kanadischen Ufo-Erhebungen von 1990 bis 2025 stehen auf der Website Canadian UFO Survey zum Download bereit. Redakteur Chris Rutkowski von Ufology Research schreibt in der Einleitung dazu, dass zwar nur 3,42 Prozent der gemeldeten UAP-Sichtungen (2025) wirklich unerklärlich bleiben, aber es sich durchaus lohnen würde, diese genauer zu untersuchen. Im vergangenen Jahr wurden den kanadischen Behörden immerhin 1.052 Berichte gemeldet, das ist einer alle acht Stunden. In den vergangenen 35 Jahren hat man in Kanada insgesamt mehr als 26.000 Sichtungen gemeldet. Genauere Untersuchungen wären also dringend notwendig.
Glossar offizieller Ufo- und Behördenkürzel
AARO: All-Domain Anomaly Resolution Office; Abt. des US-Verteidigungsministeriums zur Untersuchung von UAPs
FAA: Federal Aviation Administration; US-Luftfahrbehörde
ICIG: Inspector General of the Intelligence Community; eine behördeninterne Kontrollinstanz der US-Geheimdienste
NDAA: National Defense Authorization Act; Genehmigungsgesetz zur nationalen Verteidigung, in dem das Budget für die US-Streitkräfte beschlossen wird
UAP: Unidentified Aerial (bzw. Anomalous) Phenomena; nichtidentifizierte Luftphänomene, Neusprech für Ufos
UAS: Unidentified Aerial System; militärischer Ausdruck für ein „unidentifiziertes Flugobjekt“
USO: Unidentified Submerged Object; „unidentifiziertes Unterwasserobjekt“)
Disclosure Diaries auf Deutsch - das Archiv
Folgende Tagebücher der Ufo-Enthüllung sind bereits auf Deutsch erschienen:
#99-102 (Juli 2025) | #103 (August 2025) | #104-106 (September 2025) | #107-108 (Oktober 2025) | November 2025 | Dezember 2025 | Januar 2026 | Februar 2026
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