₿ Bitcoin Daily

Bitcoin crashte unter $80.000, Bitchat auf Platz 1 in Frankreich, Polymarket und der $400K-Betting-Skandal, Sprach-KI und EU-Palantir Scanner
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Das Wochenende, das Bitcoin die $80K kostet

Bitcoin crashte unter $80.000 und erreichte mit $79.146 den tiefsten Stand seit dem 18. September. Wer dachte, die Ruhe der letzten Woche mit 1,2% Volatilität sei der Beginn einer stabilen Seitwärtsbewegung, wurde Samstag früh eines Besseren belehrt. $837 Millionen an Liquidationen in 24 Stunden, 227.681 Trader ausgeknockt. 

$635 Mio aus den Spot-ETFs an einem einzigen Tag (Donnerstag) – der größte Abfluss seit Juni. Damit sind die Oktober-Flows mit −$174,5 Mio tief im roten Berech. Drei Tage Zuflüsse (zusammen über $1 Mrd) wurden an zwei Tagen komplett ausradiert. 

Dazu kommt die Fed-Sitzung am 27.-28. Oktober. Zwar zeigt der FedWatch-Tool noch 91,7 % Wahrschenilichkeit für eine Zinspause, aber der CPI bei 3,7 % (verglichen mit 3,4 % im August) macht alen Angst. Die 10-jährigen US-Renditen steigen, der Dollar stärkt sich – der klassische Gegenwind für BTC. 

Der Printer wird jedoch kommen und uns alle retten :-), hier der Money printer aufgeteilt nach Fed Chair:

Bitchat auf Platz 1 in Frankreich

„Bitchat“ von Jack Dorsey ist Berichten zufolge die am häufigsten heruntergeladene Social-Networking-App in Frankreich. 🇫🇷🔥

Für den Nachrichtenaustausch ist kein Internet, WLAN oder Mobilfunknetz erforderlich.
Bitchat ist ein verschlüsseltes Peer-to-Peer-Bluetooth-Mesh-Netzwerk.
Private, Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachrichten.
Es werden weder eine Telefonnummer noch ein Benutzerkonto benötigt und sogar Bitcoin-Transaktionen können offline zwischen Geräten weitergeleitet werden.

Stell dir vor, du könntest kommunizieren und Bitcoin-Transaktionen abwickeln – selbst wenn herkömmliche Netzwerke nicht verfügbar sind. Das ist mehr als nur eine weitere Messaging-App.

Es geht um zensurresistente Kommunikation, Privatsphäre und eine Bitcoin-Infrastruktur, die nicht vollständig von zentralisierten Netzwerken abhängig ist.

Pentagon vs. Polymarket und der $400K-Betting-Skandal

Verteidigungsminister Pete Hegseth hat am 21. Oktober ein Memo unterzeichnet, das Pentagon-Mitarbeitern verbietet, mit nicht-öffentlichen Informationen auf Polymarket und Kalshi zu wetten. Der Hintergrund: Ein Special-Forces-Soldat hatte $33.000 auf die Gefangennahme von Venezuelas Präsidenten Maduro gesetzt und $404.000 gewonnen – weil er von der bevorstehenden Militäroperation „Operation Absolute Resolve“ wusste. Hegseths Warnung: „Unsere Feinde beobachten diese Märkte.“ Ein Trading-Signal auf Polymarket könnte verraten, wann und wo das US-Militär zuschlägt. 
Wie Gigi immer sagt, Prediction-Märkte funktionieren aufgrund von Insiderhandel.

Dessa: Die Sprach-KI, die keine Cloud braucht

Jack Dorsey hat gerade einen richtigen Lauf gerade, neben Bitchat ist er auch mit einem anderen Programm gerade in den News.

Block (früher Square, der Zahlungsriese hinter Cash App) hat Dessa vorgestellt: ein Full-Duplex-Sprachmodell, das von Grund auf nur auf menschlichen Gesprächsaufnahmen trainiert wurde. Keine geschriebenen Texte, keine LLMs als Basis, keine Tokenizer. Das Modell läuft lokal auf einem MacBook Pro M4 Max und reagiert in Echtzeit – es unterbricht, lacht, seufzt, macht Ironie. Jack Dorsey selbst nannte es „das authentischste Full-Duplex-Sprachmodell, das je gebaut wurde.“

22 Millionen private Bilder in der EU gescannt – Palantir-Software wertet die Meldungen aus

Im Rahmen der „Chatkontrolle“-Regelung scannen Google, Microsoft, Meta und Snap seit 2021 private Nachrichten von EU-Bürgern.

US-Recht verpflichtet die Unternehmen dazu, jeden Verdachtsfall an das NCMEC zu melden; das NCMEC bestätigt, dass sämtliche „CyberTipline“-Meldungen über die Software „Palantir Foundry“ verarbeitet werden. Allein LinkedIn hat im Jahr 2024 22 Millionen Bilder und über 2 Millionen Videos von EU-Nutzern verarbeitet.

Während die EU behauptet, die Scan-Technologie mache nur bei einem von 50 Milliarden Bildern einen Fehler, haben Forscher eine Fehlerrate von bis zu einem Fall pro tausend Analysen festgestellt.

Selbst Patrick Breyer, der schärfste Kritiker dieser Regelung, wusste nichts von der Verbindung zu Palantir – ebenso wenig wie die befragten EU-Gesetzgeber.

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