Bitcoin reicht nicht. Was mir 2025 wirklich geholfen hat
Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Silvester steht vor der Tür. Alle Jahre wieder.
Vor 365 Tagen blickte ich gespannt und voller Erwartungen auf 2025 – auf das Jahr, in dem ich mich endlich selbstständig machen würde.
Was für ein Berg an Herausforderungen liegt hinter mir!
Und was für ein Berg an Herausforderungen liegt noch vor mir! 😄
Es gibt viele Klischees über Selbstständige und das Selbstständigsein. Und mir scheint, als wären sie alle wahr. Alle! Darüber werde ich im Laufe des nächsten Jahres mehr berichten. Im Moment ist noch vieles halbgar. Wie ein Kuchen, der noch zehn Minuten im Ofen braucht, um den Stäbchentest zu bestehen…
Was mit der Flucht aus dem goldenen Käfig des Angestelltseins aber ganz klar noch wichtiger wird – und so oder so für uns alle hilfreich ist: Resilienz. Und die Fähigkeit auszuhalten, dass man nie „fertig“ ist. Denn es warten jeden Tag neue Herausforderungen.
So auch jetzt gerade. Während ich diese Zeilen tippe, ist es 03:56 Uhr, und an Schlaf ist nicht zu denken. Meine Video-Software ist in die Jahre gekommen und kommt mit großen Datenmengen nicht mehr klar. Also lege ich eine Nachtschicht ein und suche Workarounds, um wenigstens eine kleine Chance zu haben, mein neues Video doch noch pünktlich um 10 Uhr veröffentlichen zu können.
[Nachtrag 08:05 – Das Video ist hochgeladen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal die Nacht durchgemacht habe. Vielleicht bei meiner Abi-Feier. 😄]
Heart Money Episode 24 ▶️ Wenn Bitcoin nervt: Gespräch mit einem Skeptiker | Robert Idel
In der letzten Ausgabe des Jahres soll es deshalb um meine Top 5 Resilienz-Booster aus 2025 gehen – die Dinge, die ich unbedingt mit ins neue Jahr nehmen möchte. Denn so sehr ich Bitcoin schätze und liebe: Es braucht mehr als nur ein Werkzeug, um ein Haus zu renovieren. Oder eine ganze Gesellschaft…
MEINE HEART TOOLS DES JAHRES
1. Reiki
Reiki ist eine alternative Entspannungstechnik mit Ursprung in Japan. Ich habe im Sommer einen zweitägigen Reiki-Kurs im tiefsten Schwarzwald besucht. Allein die Zeit in einem traditionellen Schwarzwaldhaus, umgeben von lauter interessanten Menschen, war eine große Bereicherung. Es fühlte sich an wie ein Sprung in ein Märchenbuch.
Ich wende Reiki ausschließlich bei mir selbst an. Ich schätze daran vor allem die Einfachheit: Ich muss nichts aktiv tun. Nichts denken. Mich nicht konzentrieren. Und der Effekt ist trotzdem spürbar groß. Nach einer Reiki-Session fühle ich mich fit, frisch und bereit für den Rest des Tages. Es ist wie Auftanken. Oder Aufladen. Und absolut alltagstauglich.
Kritiker sagen, man könne nicht beweisen, dass Reiki tatsächlich einen Effekt hat – oder ob Praktizierende sich die Wirkung nicht einfach einbilden. Das ist ein legitimer Einwand.
Ich für mich habe festgestellt, dass es einen Effekt haben muss. Denn während der Sitzungen trage ich stets Kopfhörer mit angenehmer, monotoner Musik, um möglichst nicht abgelenkt zu werden. Und es ist bereits zweimal passiert, dass meine Kopfhörer während einer Reiki-Session ohne Vorwarnung ausgegangen sind – trotz geladenem Akku. Passiert sonst nie…
Falls du mehr über Reiki lernen möchtest, ohne gleich einen Kurs zu besuchen, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.
2. Kundalini Yoga
Eigentlich wollte ich eine Einführung in Kriya Yoga machen, nachdem ich dieses Jahr Paramahansa Yoganandas Buch „Autobiographie eines Yogi“ gelesen hatte. Doch das ist gar nicht so einfach, wie ich ernüchtert feststellen musste.
ChatGPT schlug mir ungefragt eine Alternative vor: einen Kurs an der Volkshochschule in meiner Nähe mit dem Titel Kundalini Yoga – und es waren sogar noch Plätze frei. Start in zwei Wochen.
Volkshochschule? Echt jetzt? Gehen da nicht nur Trullas hin?
Ich hatte Vorbehalte…
Was ich anfangs skeptisch beäugt hatte, stellte sich als eines der größten Geschenke des Jahres heraus. Ähnlich wie nach einer Reiki-Session geht es mir nach einer Kundalini-Yoga-Einheit unglaublich gut. Ein Gefühl innerer Zufriedenheit breitet sich danach in mir aus.
Es schenkt mir so viel Liebe und Würde!
Kundalini Yoga ist anders als die klassischen Lifestyle-Yoga-Sessions, die man im Westen heute gut kennt. Es spricht Körper, Atem, Geist und Bewusstsein gleichzeitig an. Es ist ganzheitlich und intensiv. Eine Einheit beinhaltet neben Körperübungen (Asanas) auch Atemtechniken, Mantras, Meditation und manchmal auch Mudras (bestimmte Handgesten).
Meine Volkshochschule bietet Teilnehmern eines Kurses zur Halbzeit die Möglichkeit, sich schon vorab für den Folgekurs anzumelden – per Handzettel natürlich. 😄 Ausnahmsweise hat mich diese Art der Fürsorge ein bisschen gerührt, und ich habe das Angebot dankend angenommen.
Apropos VHS: In einigen Städten Deutschlands werden von passionierten Weltverbesserern Bitcoin-Kurse an Volkshochschulen angeboten. Vielleicht auch in deiner Nähe?
3. Lange Spaziergänge
Während andere Menschen nachmittags im Büro sitzen, gehe ich manchmal raus, um etwas zu tun, das nach Zeitverschwendung aussieht: Ich gehe spazieren.
Wenn du dich gerade dabei ertappst, gedanklich zu optimieren, fragst du dich vielleicht: Warum nicht lieber joggen? Oder ins Fitnessstudio? Um mehr Kalorien zu verbrennen oder – besser noch – Muskeln aufzubauen.
Und ja, man kann beides machen. Aber Spazierengehen wird gerne unterschätzt:
Wusstest du, dass schon 20–30 Minuten zügiges Spazierengehen das Stresshormon Cortisol messbar senken? Oft sogar stärker als intensiver Sport. Während Joggen den Körper zunächst weiter in Alarmbereitschaft hält, signalisiert Gehen: „Die Gefahr ist vorbei.“ Der Körper wechselt vom Kampf- in den Reparaturmodus.
Spazierengehen ist außerdem eines der wirksamsten Gehirn-Upgrades, die wir kennen. Studien zeigen: Die kreative Denkleistung steigt beim Gehen um bis zu 60 Prozent. Nicht am Schreibtisch. Nicht im Fitnessstudio. Sondern in Bewegung – ruhig und ohne Erschöpfung.
Auch fürs Herz ist das unterschätzte Gehen erstaunlich effektiv: 6.000 bis 8.000 Schritte pro Tag senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und frühe Sterblichkeit deutlich.
Vielleicht der wichtigste Punkt: Spazierengehen überfordert nicht. Keine Ausrüstung. Keine mentale Hürde. Deshalb bleiben Menschen eher dabei. Und was der Körper regelmäßig bekommt, wirkt stärker als alles, was man nur theoretisch optimiert, aber nicht durchhält.
Vielleicht ist es also doch keine Zeitverschwendung…
4. Thanatos TV
Ich habe lange mit mir gehadert, ob dieser Punkt in den Newsletter soll. Wie so viele Inhalte, die mich wirklich begeistern, hat auch dieser das Potenzial für Kontroverse. Er dürfte bei manchen auf starke Ablehnung stoßen. (Einfach überspringen, falls das auf dich zutrifft.)
Aber jeder Mensch wird früher oder später damit konfrontiert. Warum also nicht jetzt?
Ich kenne den deutschsprachigen YouTube-Kanal Thanatos TV mit seinen rund 120.000 Abonnenten schon recht lange. Doch erst vor einigen Wochen hatte er meine volle Aufmerksamkeit.
Der Kanal veröffentlicht Dokumentationen, Interviews und Gespräche mit Menschen, die Nahtoderfahrungen gemacht haben, sowie mit Forscherinnen, Wissenschaftlern und Experten aus den Bereichen Sterbeforschung, Bewusstsein und verwandten Gebieten.
Die Themen Tod und Bewusstsein werden in unserer Zeit meist noch ignoriert. Die Wissenschaft tut sich schwer, ihnen einen seriösen Platz einzuräumen. Sie sind nicht greifbar – und das scheint vielen Menschen Unbehagen zu bereiten.
Nachdem ich mir nun mehrere Erlebnisberichte von Menschen angehört habe, die fast gestorben wären und dabei eine andere Welt gesehen und erlebt haben, ergibt das Leben für mich noch mehr Sinn. Denn die Erlebnisse sind sich im Kern sehr ähnlich:
Liebe und Lernen – darum geht es im Leben.
Ich finde die Erzählungen von jenseitigen Welten, die die Betroffenen teilweise für realer halten als das Leben auf der Erde, so spannend, dass ich sie an manchen Abenden gebinged habe wie eine gute Netflix-Serie.
Warum sie mich resilienter machen? Wenn ich davon ausgehe, dass mein wahres Selbst größer ist als das, was ich in der 3D-Welt wahrnehme, verlieren manche Schreckgespenster ihre Bedeutung:
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Falsche Entscheidungen? Gibt es nicht.
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Herausfordernde Phasen? Raum für Wachstum.
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Angst vor der Zukunft? Warum – unsere Essenz ist unzerstörbar!
Zwei Berichte sind mir ganz besonders in Erinnerung geblieben. Du findest sie hier und hier.
5. Meditation
Am meisten Kraft und Überwindung kostet mich Meditation. Denn sie erfordert Konzentration. Mir fällt es oft schwer, währenddessen gedanklich nicht wieder in meine To-do-Liste abzutauchen oder – was noch häufiger passiert – nicht einfach einzuschlafen.
Aber es lohnt sich trotzdem, dranzubleiben!
Denn Meditation trainiert die Fähigkeit, Gedanken, Gefühle und Impulse zu beobachten, statt sich automatisch mit ihnen zu identifizieren. Regelmäßige Meditation verbessert den Umgang mit Angst, Wut und Unsicherheit. Nicht, weil Emotionen verschwinden – sondern weil man nicht mehr von ihnen gesteuert wird.
Viele Menschen merken durch Meditation, welche Gedanken wirklich ihre eigenen sind und was ihnen wirklich wichtig ist.
Ich bin sehr gerne in der Nähe von Menschen, die regelmäßig meditieren. Sie strahlen für mich etwas Erstrebenswertes aus. Sie scheinen ein Stück mehr sie selbst zu sein als andere.
Meditation ist kein Tool, um eine bessere Version von dir zu werden. Sie ist ein Weg, immer weniger von dem zu sein, was du nicht bist. – sinngemäß nach Deepak Chopra
Es ist ein bisschen so, als würde man sich durch Meditation freischälen. Jedes Mal ein Stückchen mehr.
Link zum Screenshot
Bitcoin bietet Freiheit. Finanzielle Freiheit.
Meditation bietet Freiheit. Freiheit für den Geist.
Und beides braucht Übung – Proof of Work.
Ob Reiki, Spazierengehen, Meditation oder etwas ganz anderes: Mögen dich auch im neuen Jahr die passenden Werkzeuge begleiten, um künftige Herausforderungen bestmöglich zu meistern.
Komm gesund und munter in 2026 an! 🌟
Und teile gerne deine Werkzeug-Liste mit mir, falls du magst.
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Hab eine gute Nacht oder eine schöne Woche – ganz egal, wann du diese Worte liest.
Nicole ❤️
Veröffentlicht am 28. Dezember 2025 auf Substack.