Bitcoin zum Festhalten
Als ich vor knapp fünf Jahren bemerkte, welch gigantisches Veränderungspotenzial Bitcoin für die Menschheit bereithält, war ich überwältigt.
Seitdem ich KI nutze und ihre rasante Entwicklung beobachte, explodieren meine Gedanken förmlich, wenn ich an die Zukunft denke.
Und dann ist da noch – ausgelöst durch die Veröffentlichung der Epstein-Files – ein wachsender Unmut über die Machenschaften so vieler einflussreicher Menschen, dass auf kollektiver Ebene langsam die Erkenntnis dämmert: Vielleicht sind liberale Demokratien doch nicht so gut geeignet, um langfristig friedlich miteinander zu leben. Zu groß sind die Möglichkeiten für Korruption, Betrug und (Macht-)Missbrauch.
Dieser wilde Cocktail – Bitcoin, KI, Epstein-Offenbarungen – macht es schier unmöglich, sich die Welt in zehn Jahren realistisch vorzustellen. Die Zukunft ist ein noch ungeschriebenes Science-Fiction-Drehbuch.
Ich bin unendlich froh, dass Eckhart Tolle und andere zeitlose Geister den Weg zu mir gefunden haben. Denn so faszinierend, verführerisch oder dystopisch die Zukunft auch erscheint – die Gegenwart ist krasser… (Mehr dazu bald.)
Bitcoin zum Festhalten | Hintergrund mit KI generiert ✨
MEINE HEART WORDS DER WOCHE
1. Eine Notwendigkeit
Mir sind bisher kaum Tech-Experten begegnet, die sich sowohl mit KI als auch mit Bitcoin wirklich gut auskennen – aber es gibt mindestens einen: Jordi Visser. Ich bin diese Woche über sein lesenswertes Substack-Profil gestolpert und fühlte mich inspiriert, über einen seiner Artikel eine YouTube-Folge zu machen.
Allein der Titel ist schon ein Statement: „Das bröckelnde Vertrauen in den Kapitalismus: KI, Automatisierung und der unvermeidliche Aufstieg von Bitcoin”
Der Makro-Stratege warnt hier: KI zerreißt den uralten Deal zwischen Arbeit und Geld. Wenn Kapital deine Arbeitskraft nicht mehr braucht, wird Wohlstand nicht mehr breit verteilt – und Staaten werden versuchen, die Lücke mit Schulden, Transfers und Geldentwertung zu stopfen. In dieser Welt wird Bitcoin vom „Nice-to-have” zur Notwendigkeit.
Alle Details im neuen Heart Money Video:
Heart Money Episode 32 ▶️ KI-Agenten übernehmen: Rettet Bitcoin dein Leben?
2. Eine verzerrte Sicht
In meinem persönlichen Umfeld höre ich zur Zeit oft den Satz: „Die meisten Menschen werden Bitcoin nie verstehen.“ Oder noch härter: „Die Menschen sind zu doof für Bitcoin.“
Aus meiner Sicht ist das ist viel zu kurz gedacht. Denn wenn DU und ICH herausgefunden haben, dass Bitcoin gutes Geld ist, dann sind wohl noch sehr viele andere Menschen dazu in der Lage.
In der Psychologie kennt man das Phänomen des False Uniqueness Bias: Menschen neigen dazu zu überschätzen, wie selten die eigene Einsicht ist – und denken unbewusst: „Ich gehöre zu den wenigen, die das wirklich kapieren.” Das schmeichelt zwar dem Ego, trübt aber den Blick auf die Realität.
Außerdem: Man muss Bitcoin nicht philosophisch lieben, um seinen Nutzen zu erkennen. Ähnlich war es auch mit dem Internet.
Also alles nur eine Frage von Zeit und Geduld?
Eine Werbung
Die beste Hardware-Wallet bringt wenig, wenn deine Seedphrase unsicher aufbewahrt ist. Denn Papier kann verbrennen – und jede Hardware irgendwann kaputtgehen.
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3. Eine blitzschnelle Entwicklung
Immer mehr Transaktionen werden nicht von Menschen angestoßen – sondern von Software bzw. KI-Agenten. Etwas sehr Praktisches wird immer offensichtlicher:
KI wird kein Gold nutzen, um Wert zu verschicken – dafür ist es zu physisch. Und klassische Bankkonten oder PayPal hängen an menschlichen Identitäten, an Freigaben und an Plattformregeln. Bitcoin ist anders: erlaubnisfrei, zensurresistent und nativ digital.
Und der erste Schritt für die Nutzung von Bitcoin durch KI-Agenten wurde bereits getan:
Lightning Labs hat kürzlich ein Open-Source-Toolkit veröffentlicht, mit dem KI-Agenten direkt über das Bitcoin Lightning Network bezahlen können – also selbstständig Transaktionen ausführen, ohne dass ein Mensch jeden Schritt freigeben muss. Das funktioniert global, in Echtzeit und automatisierbar.
Einen Artikel dazu findest du hier. Und falls du noch nicht weißt, was das Lightning Network ist, hör gerne in Folge #14 meines Podcasts Bitcoin kurz erklärt rein – da erfährst du alle wichtigen Details.
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4. Eine plüschige Geschichte
Wo wir heute schon bei Bären sind: Ein kleiner Affe wurde kurz nach seiner Geburt in einem Zoo von seiner Mutter verstoßen. Die Tierpfleger versuchten zu helfen und gaben ihm aufgerollte Handtücher zum Festhalten. Für Affenbabys ist das überlebenswichtig. Sie brauchen etwas, woran sie sich klammern können, sonst verfallen sie in Panik.
Doch Punch – so heißt das Makaken-Baby aus einem Zoo nahe Tokio – entschied sich für einen Plüsch-Orang-Utan. Und den lässt er seitdem nicht mehr los. Unzählige Fotos und Videos gehen gerade in den sozialen Netzwerken viral.
Man sieht ihn, wie er das große Stofftier hinter sich herzieht. Durch sein Gehege, überall hin. Es ist sein ständiger Begleiter. Und obwohl Punch mittlerweile Anschluss in seiner Gruppe gefunden hat, hält er seinen Plüschaffen trotzdem bei sich.
„Manchmal braucht man einfach etwas zum Festhalten.“ – Das scheint eine treffende Bitcoin-Analogie zu sein. Zumindest legt es dieses Meme nahe:

5. Ein Zitat
„Wenn Regierungen ihre Währung entwerten, um soziale Sicherungsnetze für Arbeitnehmer zu finanzieren, die durch die unendlich große digitale Konkurrenz verdrängt werden, dann muss Begrenztheit in Mathematik festgeschrieben sein – nicht in Politik.“ – Jordi Visser
Link zum Artikel
Vissers Artikel findest du hier. Ich habe ihn mehrmals gelesen.
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Hab einen schönen Abend oder eine gute Woche – ganz egal, wann du diese Worte liest.
Nicole ❤️
Veröffentlicht am 22. Februar auf Substack.