Vom Traum zur Struktur: Wie die WIR-Kraft ihre Bürgschaftskasse vorbereitet - radio-berliner-morgenroete.de

Anfang März bin ich nach Hessen gereist – zu einem Treffen von Menschen, die versuchen, eine ziemlich große Frage ganz praktisch zu beantworten:Wie organisieren wir eine lebenswertere und gerechtere Gesellschaft?Wer jetzt an Räucherstäbchen, Meditation im Kreis oder Geigenmusik…Der Beitrag Vom Traum zur Struktur: Wie die WIR-Kraft ihre Bürgschaftskasse vorbereitet erschien zuerst auf radio-berliner-morgenroete.de.
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Vom Traum zur Struktur: Wie die WIR-Kraft ihre Bürgschaftskasse vorbereitet

Anfang März bin ich nach Hessen gereist – zu einem Treffen von Menschen, die versuchen, eine ziemlich große Frage ganz praktisch zu beantworten:

Wie organisieren wir eine lebenswertere und gerechtere Gesellschaft?

Wer jetzt an Räucherstäbchen, Meditation im Kreis oder Geigenmusik am Lagerfeuer denkt, liegt allerdings daneben. Denn der Weg dorthin führt nicht nur über schöne Ideen – sondern auch über etwas, das auf den ersten Blick ziemlich trocken wirkt: Verträge und Finanzierungsmodelle.

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Beim Arbeitstreffen der Wirkraft ging es konkret um die Gründung einer sogenannten Bürgschaftskasse. Das klingt erstmal nach Wirtschaftsseminar – ist aber im Kern ein Versuch, neue wirtschaftliche Strukturen aufzubauen, die Kooperation statt Konkurrenz fördern.

Was mich an diesen Treffen beeindruckt hat, ist weniger das Papier auf dem Tisch als die Art, wie daran gearbeitet wird: Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven ringen miteinander um Lösungen, hören einander zu, verteidigen ihre Ideen – und versuchen gleichzeitig, das gemeinsame Ziel im Blick zu behalten.

**Es ist eine Form von politischer und wirtschaftlicher Kultur, die man heute selten erlebt:

Kooperation statt Ego-Show.**

In dieser Podcastfolge hört ihr Ausschnitte aus den Diskussionen, Interviews mit Teilnehmern – und ihr begegnet auch einer überraschenden historischen Figur, die viele nur als Motorenerfinder kennen: Rudolf Diesel.

*Diesel über den Solidarismus:

„Dass ich den Dieselmotor erfunden habe, ist schön und gut. Aber meine Hauptleistung ist, dass ich die soziale Frage gelöst habe.“*

Schenkungen nehmen wir entwedermit dem Paypal Button am Ende unserer Webseite oder per Überweisung aufs Bankkonto: DE93 1001 1001 2624 3740 74 entgegen.

Der zeitgenössische Gegenpart zu Rudolf Diesel war ein gewisser Herr Rockefeller. Leider hatte dieses Duell der Weltanschauungen ein jähes Ende, als Diesel während einer Überfahrt nach England plötzlich vom Schiff verschwand. Einige Tage später wurde seine Leiche angespült. Seine Idee des Solidarismus war zwar zunächst auf Eis gelegt, jedoch nicht vergessen. Vielleicht ist ihre Zeit ja jetzt gekommen.

Wenn ihr also wissen wollt, wie gesellschaftlicher Wandel aussehen kann, wenn Menschen ihn selbst in die Hand nehmen, dann hört rein und erlebt, wie die geistigen Urenkel Diesels versuchen, diese Ideen neu zu beleben. Und wer weiß? Nach getaner Arbeit versammeln wir uns eines Tages vielleicht singend und tanzend am Lagerfeuer und feiern unser gemeinsames Leben.

Wirkraft Webseite: www.wirkraft.org

Das goldene Buch: eine Liebeserklärung an die deutsche Sprache Folge 5


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