120 Maggi-Kochstudios weltweit
Landestypische Gerichte haben von je her die Speisekarte im eigenen Land bereichert.
Wer denkt da nicht gleich an Spaghetti Bolognese, die es zwar so in Bologna nie gab und nie geben wird, dafür aber überall außerhalb. Anfänger essen sie heute noch mit Messer und Gabel (wobei die Spaghetti besonders gern in Deutschland mit kaltem Wasser abgeschreckt werden), die Fortgeschrittenen essen sie bereits mit Löffel und Gabel und die ganz coolen, die Professionellen, nur mit der Gabel, was gar kein Problem ist, wenn die Pasta nur richtig zubereitet ist. Dabei gilt: Niemals die Soße über die Nudeln, sondern immer die Nudeln in die Soße. Probieren Sie es aus, dann merken Sie den Unterschied.
Aber darauf wollte ich eigentlich gar nicht hinaus.
Laut der US-Geheimdienstdirektorin Tulsi Gabbard sind mit Steuergeldern der aufs innigste vereinigtesten Staaten von Nordamerika über Jahre hinweg über 120 Biolabore in über 30 Ländern finanziert worden. Über-raschung!
Davon alleine 40 in der ukrainischsten Ukraine, die es bislang gab, dem Land in einem Krieg, den es nicht gewinnen kann, für die zur Ablenkung eigens die „Spiele fürs Volk“ in Mexiko, den USA und Kanada ausgerichtet werden, damit das EU-Aufnahmeverfahren der Ukraine in die EU nicht so sehr in den Vordergrund tritt, denn die allermeisten Europäer wollen das nicht und Fußball lenkt ja so schön ab.
Ich schweife schon wieder ab.
All das ist selbstverständlich russische Propaganda, erdacht von ausgedienten Text-Generatoren des KGB, denn in Wahrheit sind das über 120 Filialen vom Maggi-Koch-Studio, in denen in den über 30 Ländern landestypische Gerichte verfeinert werden sollen, um sie einerseits noch schmackhafter zu machen und andererseits auf die Gaumen in den über 30 Ländern feinabzustimmen.
Ein positiver Nebeneffekt, mit dem niemand gerechnet hatte: Es kommen dabei ganz neue Gerichte und Kreationen heraus, die zur allgemeinen Verköstigung bereitgestellt werden, um zu testen, wie sie bei den geneigten Gourmets ankommen.
Aus gesicherten Kreisen wurde übrigens auch mitgeteilt, dass Tulsi Gabbard nichts mehr hasst, als kochen, weshalb sie jetzt auch mit aller Kraft dagegen vorgeht, dass diese Gain-of-taste-Forschung weiter betrieben werden darf.
Deutschland wird sehr wahrscheinlich auch hier die weitere Finanzierung übernehmen, zumal es sich um ein deutsches Markenprodukt handelt, ist man doch langsam das ewige Sauerkraut mit Kassler und Püree etwas leid geworden. Hinzu kommt noch, dass sich die Ukraine, als das natürliche Brudervolk der Deutschen, immer mehr anschickt, das 17. Bundesland der Demokratisch Demokratischen Republik zu werden, woran die beste Regierung, die jemals die berühmte Berliner Luft geschnuppert hat, emsig arbeitet und schon ordentlich Geld investiert, auf dass das Menü gelingen möge. Derzeit gibt es überall in Deutschland Demonstrationen, alle mit einer Überschrift: “Sauerkraut muss weg!”
Favorit der deutschen Serviervorschläge ist derzeit die Neukreation „Wolgograder Kesselgulasch“ und zum Dessert „Haselnuss-Kuchen“ nach Babutschka Oreschnikaya oder ein Stückchen Drohnenstich nach Sankt Petersburger Art.
Ich schweife schon wieder ab, entschuldigen Sie bitte. Aber wenn es ums Essen geht, dann hört bei mir die Freundschaft auf, da kenne ich keinen Spaß!
(pareto und Friedenstaube auch auf telegram unter https://t.me/pareto_artikel und https://t.me/friedenstaube_artikel )
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(Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.)
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(Bild von pixabay)
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