Kleine Kameras

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Kleine Kameras

Eine kleine Fotosafari


Wenn eine Kamera ein Bild aufnimmt, dann- zack, zack, hat sie es eingefangen. So ist das bei Menschen auch. Zwei Augen, zwei Kameras, ein Bild. Aber Menschen sind nicht bloß Kameras. Die Kamera ist ein maschinelles Auge, der Film ein Gedächtnis. Digitale Fotografie wandelt das Foto sofort in eine Speicherkopie um. Ein Abbild. Der Mensch ist nicht Kamera: Die Kamera ist ein winziger Nachbau von menschlichen Augenblicken. Ein Blinzel-Simulator. Zwinkersmiley.

Jeder Mensch selbst ist die Antenne seiner Umwelt. Dazu braucht es kein zutun. Das ist angeboren.

Trotz gleicher Bauweise, so verschieden empfänglich. Zuviele Radios, für immer-nur-zwei-Ohren.

Haut, Haare, Augen, Nase, Mund und Ohren und Zungen. Fingerhände, Zehenfüße und Lungenflügel und Herzschläge, Nervenbahnen, Leitplanken, Blutplasma, Fettgewebe, Zelltapete.

Ja und Jemanden, der hier mitliest, ne? Hi. Freu mich.

Das ist die Adresse, wo beim gucken die Bilder ankommen. Du, da. Sie, geschätzter Lesender.

Man sagt ja umgangssprachlich gern „die Festplatte“. Sicher, technisch nicht unberechtigt, aber Ich finde das rotzefrech. So eine Festplatte macht ja am Ende immer binäre Gitter. Das was wir Entscheidungen nennen oder *Erinnerung, *ist für Festplatti nur beep-beep, 0 oder 1.

Wir erinnern uns, wir alten Antennen aus Absatz zwei, haben nie eine Daseinsberechtigung oder etwas derartiges benötigt um zu sein.

Das wir nichts *dafür *können, dass wir fühlen und wahrnehmen können, heißt aber auch, dass wir nichts dagegen haben können. Es ist Teil der menschlichen Natur.

Und die Natur bringt niemals Zuschreibungen und Ettiketti hervor. Das tun Menschen. Symbolik und Rhythmik. Arithmetik und Metrik. Alles Ding polarisiert in dem endlos weiten Spektrum zwischen Ausdruck und Darstellung. Was zugewandt, wertschätzend, künstlerisch und achtsam etwas beschreibt, dass geht nicht naiv an die Sache, sondern mit Vertrauen und Methode. Mit liebevollen, kühlen Augen, wenn man es so sagen möchte. Sanfte Augen. Weils schön kurz ist.

Das ist doch keine Zauberei! Hier, guck hin, es sind bloß Worte admksgk bla bla bla bla ksjwjpsswgwi irgend jdeph ein dfopg klamauk jjswdejfpwp und jgjwj die jpögö sagen fpjdfswgp da kpskglöjg hängt lösdfkgo dein dgikdg qwe+üpz74p leben vüksügüw dran gskfgäwkr. Fköük dumm pokdfgükfwgk gelaufen dfpkk aber -ldfk macht pkdfpghkg nichts. Kdfügkü ist psdkög natürlich.

Einfach akzeptieren, dass man mehr ist. Ok? Ich such schon so lange den kleinsten, gemeinsamen Nenner, ich krieg mittlerweile Kackreiz vom kleinsten Nenner, der Nenner ist: „man ist mehr als das“ ok?

Ich hab jetzt meinen Timogenischen Slogan.

„man ist mehr als das“ ok?

Die unterste Verhandlungsbasis, indiskutabel.

Wenn das „ist“ alles ist, und nicht bloß was zählt ,

also wenn das Ist der Zähler ist ,

ist unser kleinster gemeinsamer Nenner

„man ist mehr als das“ ok?

Also alles worauf es immer und überall ankommt ist das jetzt und wir sind uns einig, dass es auch noch mehr gibt als das. Wissen wir, kann man auch nachweisen.

Wir sind mehr als unsere momentane Tagesform, ok?

Und hoppla opla poppla also Tagespolitisch gesehen ist weiterhin alles dermaßen komplett im Arsch, wo soll man da anfangen? Ich schlage vor die Sandburgen in den Sandkasten, die Ansagen aufs Band sprechen und ganz entspannt in den Tag lächeln, während man Baupläne für Schleudersitze googelt und Amazonpakete an unliebsame Adressen sendet, in denen sich Liebesbriefe mit Hassbotschaften und Eselsohrige Pfand-Coupons befinden.

Jedoch sind der Fantasie, im Gegensatz zu … nun, wenn ich mich umschaue und höre… nun also irgendwie allem Anderen; KI-ne Grenzen gesetzt. Freunde der Sonne, ich probier’s, ok?

„man ist mehr als das“, ok?

es ist immer alles mehr als das. Und das ist die Wahrheit. Und die ist schön, weil die nichts dafür tun muss. Deshalb tut sies gern. Und darum haben wir die lieb und davon wird man klug. Tja.

Aber immer mehr als das, mehr als das, wohin, woher, wie-geht-denn-das. Ich hab da schon ein paar richtig feine Ideen. Eine neue Verfassung zum Beispiel. Ja, Ich arbeite da schon länger dran.

Hat eine ganze Menge Haken, Verkettungen und fürs und wieders. Ist mehr als das. Nicht so einfach, auch sehr gern gesagt. Einfach ist nix, danke für die Tipps. Wer machts denn sonst? Okay, es gibt irgendwelche hasserfüllten Bajacken in ihren Baracken die sich bewaffnet beschaffen was sich raffen lässt, aber naja der ganze Rest? Ist doch ganz okay so, nur ey, die sind alle so borniert da geht echt gar nichts mit. Uff. Uff. Uff. Dreifach deutsches Uff. Schwer wie ein Wälzerbuchrücken.

Uff.

Also, auch an euch, die ihr mir innerlich das „**Uff“ **auf den Wanst werft wie Waschbetonfliesen:

man ist mehr als das.

Das ist Alles. Man darf ja wohl noch nach Vorschrift außerhalb der Vorschrift das tun, wozu einem Glaube, Liebe und gesunder Menschenverstand raten, oder? Muss man dafür Strafe zahlen?

Wenn Ich Recht habe, haben alle gewonnen.

Man kann sogar den KI-Kram und die Computer behalten. Euer Scheiß Netflix-Abo und die heilige Bundesliga. Von den sogenannten Volksparteien müsst ihr euch wohl verabschieden. Die brauchen sich nicht auflösen, aber wenn dieses Land die Kurve kriegt, dann sicher nicht dank eines Parteipolitikers. Wird nicht passieren. Die Lösung kann nicht aus dem System kommen, es ist unmöglich. Der Groschen muss irgendwie fallen, bei allen. Mal wieder auf den Nenner kommen und raus aus dem Film. Vorher tut sich gar nichts. Wer sich so denken mag: Jau, genau das! Gut, stark, Küsschen. Geht schon genau in die richtige Richtung.

Aber den Konzernen, Medienhäusern, Zeitungen, Sendern und Gestalten, den Fond-Besitzern und achtfach Begünstigten Erb-Adlern und vollverdepperten, nun, ich sag mal, bei denen stimmt oft die Grundsatzgleichung schon nicht. Für die brauchen wir schon diese kleinen Plastik-Scheren, mit denen man sich nicht verletzen kann und irgendwie kann man die nicht mehr einfach auf der Kapitänsbrücke Eisberg-Rallye spielen lassen, oder wie seht ihr das? Also um es mal -mit dem imaginären Mundschlag eines Hagen Rether beim Bühnenauftritt seines Programms *Liebe- *so zu sagen:

Also Ich bin mehr als das.

Und für einen Frieden, der diesen Namen verdient brauchen wir mehr als jetzt. Ein Lächeln zum Beispiel. Denn damit kann man arbeiten, jetzt ist April und den März kann man immer noch abhaken. Manches ändert sich nie.

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Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben.

https://eine-million-stimmen-fuer-den-frieden.de/umsetzung/

Autor: Timogenes (1995-2026) Timogenes@rizful.com

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