Keine Panik – einfach leben und machen
Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben Theater ist,
dann such dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht.
William Shakespeare
Moral-Apostel und Panik-Macher sind oft zwei Seiten derselben Medaille, diese Kombination hat sich historisch als höllisch erfolgreich erwiesen. Will man die Medaille als Münze verstehen, so landet man in der Zusammenschau leicht beim Weltwirtschaftsforum.
Der Davoser Club der Saubermänner und -frauen mit unverblümtem Anspruch auf eine globale Führungsrolle, um «den Zustand der Welt zu verbessern», befindet sich jedoch auf dem absteigenden Ast. Nach dem unrühmlichen Abgang des Gründers und Dauervorsitzenden Klaus Schwab im vergangenen Jahr stolperte nun WEF-Präsident Børge Brende im Rahmen der ausufernden Epstein-Affäre. Unter anderem scheint es, als habe der ehemalige norwegische Außenminister in Kooperation mit einem Sexualstraftäter das WEF als Schatten-UN positionieren wollen.
Dieser Morast wird immer tiefer und in ihm versinkt offenbar auch ein erstaunlicher Teil von Norwegens «Elite». Thorbjørn Jagland, ehemaliger Ministerpräsident der vermeintlichen «moralischen Supermacht», steckt ebenso darin wie Kronprinzessin Mette-Marit.
Während die Schweizer Großbank UBS den wegen sexueller Ausbeutung Minderjähriger verurteilten Epstein als Kunden akzeptierte, greift sie heute gegen Opfer der EU-Sanktionen mit aller Härte durch. Dem «geächteten» Jacques Baud wurden seitens der Bank sämtliche Kreditkarten gesperrt, obwohl die Schweiz die verhängten Sanktionen ausdrücklich nicht übernommen hat.
Eine gute Nachricht kommt derweil aus den USA: Die führende Organisation der plastischen Chirurgen sowie die American Medical Association wollen, dass geschlechtsangleichende Operationen erst ab 19 Jahren durchgeführt werden dürfen. Zur Begründung verweisen sie auf «substantielle Unsicherheit» über das Risiko-Nutzen-Verhältnis der irreversiblen Eingriffe. Zusammen mit der ungewohnten medialen Begleitung ließe sich von einem historischen Wendepunkt sprechen.
Wenn sich in Europa etwas bewegt, darf man oft das Schlimmste befürchten. Oder vielleicht ist genau das die Motivation. Laut dem russischen Auslandsgeheimdienst planen Frankreich und Großbritannien, Atomwaffen an die Ukraine zu liefern. Deutschland habe sich angesichts des hohen Destabilisierungspotenzials von dem Plan zurückgezogen. Man kann davon ausgehen, dass Russland solche Manöver kaum tolerieren würde.
Umso wichtiger ist es, den Herrschenden unseren Friedenswillen klarzumachen. Christoph Pfluger beleuchtet die Bedeutung der Neutralität als Grundlage für Frieden und Sicherheit. Er nennt Ideen, um dieses verbindende Prinzip durch einfache Aktionen im Alltag zu beleben.
Auch der 2020 vom WEF proklamierte «Great Reset» wurde möglicherweise nur ersonnen, um uns noch mehr vor Angst und Sorge zu lähmen – «eine bewusst erzeugte Illusion, die die Menschen in dem Glauben an die eigene Machtlosigkeit halten soll». So nennt es Manova in einem Bericht über «The People’s Reset 2026». Die Botschaft hier: die Zügel in die Hand nehmen, Ideen entwickeln und aktiv werden. Grundlegende Veränderung ist notwendig, aber der Reset kommt von unten!
[Titelbild: Pixabay]
Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben und ist zuerst auf Transition News erschienen.