Angst-Szenarien braucht niemand
Nicht die ans Licht gekommenen Wahrheiten fördern Revolutionen,
sondern Wahrheiten, die unterdrückt wurden.
Seneca
Aktuell weiß man mal wieder gar nicht, wo man anfangen soll. Beziehungsweise, ob man wirklich berichten soll, oder lieber nicht, um nicht Themen ein größeres Forum zu geben, als ihnen gebührt.
Was für ein Manöver ist der Iran-Krieg? Abgesehen von einer militärischen Aktion, einem völkerrechtswidrigen Angriff auf ein – vermutlich unterschätztes – souveränes Land und einem Akt von Zerstörung und Leid? In jedem Fall ist hiermit auch eine weitere globale Krise verbunden, die einigen durchaus nützlich ist. Bekannte Muster, ohne Zweifel.
Das «Epstein-Regime» ist damit vorerst aus der Schusslinie. Gleichzeitig fliegen die USA mal wieder zum Mond. Abseits der Frage, wie real das Vorhaben dieses Mal ist, wirkt es in der jetzigen Situation etwas skurril, inklusive der andächtigen Beobachter des Raketenstarts.
Es sei «Zeit für einen europäischen Hormuz-Einsatz», titelte die NZZ am Mittwoch. Insbesondere Deutschland müsse bereit sein, die eigenen wirtschaftlichen Lebensadern militärisch zu schützen. Ernsthaft? Einer, der die orientalische Suppe mit eingebrockt hat, möchte sie jedenfalls nicht auslöffeln: US-Präsident Trump sagt, das sei nicht seine Sache.
Derweil reagiert die EU auf die angebliche Energiekrise gewohnt agenda-konform: mit Forderungen nach einer Beschleunigung der «grünen» Energiewende und Äußerungen, die irgendwie nach Energie-Lockdowns klingen. Eine Internationale Energieagentur taucht auf und stößt ins gleiche Horn.
Bundeskanzler Merz hat trotz allem eine frohe Osterbotschaft: «Wir leben in einem tollen Land. (…) Wir haben ein paar Probleme; diese Probleme lösen wir jetzt.» Mit Hochdruck arbeite man daran, in den Bereichen Energie und sozialer Sicherung weiter (sic) die Kosten zu senken.
Die Praxis sieht indes anders aus. Gerade hat die Deutsche Bundesbank den Anstieg der staatlichen Schuldenquote auf inzwischen 63,5 Prozent des BIP beziffert. Die Schulden der Sozialversicherungen hätten sich 2025 auf nun 7 Milliarden Euro mehr als verdoppelt.
Ich erinnere mich dunkel an eine gewisse «Pandemie», in die Unsummen Steuergelder versenkt wurden. Absahner wie die Hersteller der experimentellen mRNA-«Impfstoffe» machen sich unterdessen aus dem Staube, siehe BioNTech.
Dagegen dreht die WHO weiter auf. Ein Teil des geplanten Pandemievertrags ist PABS, eine globale Börse für potenziell pandemierelevante Krankheitserreger. Die Kritik daran wächst auch in der Schweiz, vor allem wegen fehlender Transparenz sowie ökonomischer Fehlanreize, nicht zuletzt im Bezug auf Gain-of-Function-Forschung.
Neue «Pandemie-Strukturen» werden also geplant, bevor die «alte» auch nur ansatzweise aufgearbeitet ist. Im Landtag Brandenburg präsentierte Marcel Barz hierzu kürzlich einen recht simplen Vorschlag: Konzentration auf Primärquellen und harte Zahlen. Jetzt hat er seinen Kurzvortrag, einige verwendete Folien sowie Antworten auf Nachfragen in einem 18-minütigen Video zusammengschnitten.
Mein Eindruck war, dass Barz’ Argumentation in der Kommission nicht auf taube Ohren stieß. Sollte das so sein, dann besteht Hoffnung, dass eine breitere Öffentlichkeit erreicht werden kann, womit sich auch die Sichtweise auf andere Themen ein wenig ändern könnte.
[Titelbild: Pixabay]
Dieser Beitrag wurde mit dem Pareto-Client geschrieben und ist zuerst auf Transition News erschienen.