Sperlinge und Fledermäuse in Berlin. Ein Präzedenzfall

Im Berliner Ilse‑Kiez sind grüne Innenhöfe und geschützte Arten bedroht. Ein Gericht hat Rodungen vorerst gestoppt, weil die Ausnahmegenehmigung vermutlich rechtswidrig war.
Sperlinge und Fledermäuse in Berlin. Ein Präzedenzfall

Vor vielen Jahren sprach ich mit einem Siedler in Nordamerika über die dort lebenden Bären. Er meinte trocken: We are in their land - Wir sind in ihrem Land. Dem Siedler war selbstverständlich, was klarem Denken offensichtlich ist: Die Tiere waren vor uns hier, daher haben wir sie zu respektieren und uns mit ihnen so zu arrangieren, dass wir miteinander auskommen.

In unserem Land ist diese Selbstverständlichkeit weithin verloren gegangen. Im Berliner Ilsekiez in Karlshorst gibt es allerdings eine Gruppe von Menschen, welcher Sperlinge und Fledermäuse am Herzen liegen. Es gelang der Gruppe, Rodungen von Innenhöfen des Stadtteils vorläufig zu stoppen.

Jetzt wird eine Artenschutz‑Hauptklage vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) darüber entscheiden, ob Haussperlinge und Zwergfledermäuse und weitere ansässige Tiere rechtssicher geschützt werden und die Innenhöfe erhalten bleiben.

Wenn Sie diese Initiative unterstützenswert finden, haben Sie hier Gelegenheit dazu. Viel Erfolg in Karlshorst bei dieser wichtigen Aktion!

Dieser Beitrag wurde mit dem ** Pareto-Client ** geschrieben.


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